Nach „sensationell erfolgreicher“ Zeit beim FC: Stöger übernimmt diesen Club

Peter Stöger wird Trainer von Rapid Wien. (Foto: IMAGO / GEPA Pictures)
Peter Stöger wird Trainer von Rapid Wien. (Foto: IMAGO / GEPA Pictures)

Dreieinhalb Jahre nach seiner letzten Trainerstation wird Peter Stöger ab der kommenden Saison wieder an der Seitenlinie stehen. Der ehemalige Coach des 1. FC Köln übernimmt Rapid Wien – und sorgt dafür für einen brisanten Wechsel.

Insgesamt viereinhalb Jahre war Peter Stöger nach seiner aktiven Spieler-Karriere in verschiedenen Positionen für Austria Wien verantwortlich. 72-mal stand der Österreicher dabei auch als Trainer an der Seitenlinie der Veilchen. Nun hat sich der 59-Jährige jedoch für einen brisanten Farb-Wechsel entschieden.

Ab der kommenden Saison übernimmt Stöger das Amt des Cheftrainers beim städtischen Austria-Rivalen SK Rapid Wien. Dort hat der gebürtige Wiener einen Vertrag bis zum Sommer 2027 unterschrieben. Immerhin hat der Ex-FC-Trainer bereits Erfahrung mit den Grün-Weißen: Als Spieler war Stöger zwischen 1995 und 1998 für Rapid aufgelaufen.

Das sagt Stöger zu seiner neuen Aufgabe

Schon vor anderthalb Wochen hatte es erste Gerüchte um eine Amtsübernahme von Stöger bei Rapid Wien gegeben. Sogar von einer Einigung war schon die Rede gewesen. In trockene Tücher gebracht wurde alles jedoch erst am Montag. „Es gab bestens geeignete Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland und entgegen anderslautenden Medienberichten ist auch bei uns intern die Entscheidung erst vor wenigen Tagen gefallen“, bekräftigte Rapid-Präsident Alexander Wrabetz.

Stöger selbst sagt zu seiner neuen Herausforderung: „Ich freue mich sehr, dass ich ab Juni diese verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehmen darf. Rapid habe ich natürlich auch in den letzten Jahren sehr intensiv und aufmerksam verfolgt. Ich bin überzeugt, dass wir einen Kader mit großer Qualität haben, zudem verfügt die Akademie samt zweiter Mannschaft über viele Spieler mit Potential für höhere Aufgaben.“

Die Erfahrung von Peter Stöger ist beeindruckend und seine dargelegten Pläne mit unserem Team, dessen zweifelsfrei vorhandenen Stärken er weiterentwickeln möchte, sowie seine große Motivation für diese Aufgabe waren in großem Ausmaß überzeugend.

Alexander wrabetz

Aktuell kämpft Rapid noch in den Playoffs um die Teilnahme am internationalen Geschäft. Erst danach wird sich Stöger erstmals öffentlich zu allen Themen rund um seine zukünftige Tätigkeit äußern. Wrabetz sagt weiter zur Trainerentscheidung: „Die Erfahrung von Peter Stöger ist beeindruckend und seine dargelegten Pläne mit unserem Team, dessen zweifelsfrei vorhandenen Stärken er weiterentwickeln möchte, sowie seine große Motivation für diese Aufgabe waren in großem Ausmaß überzeugend.“

Stögers erfolgreichste Zeit war beim FC

Laut Geschäftsführer Markus Katzer sei Stöger einer „der erfahrensten und meiner Ansicht besten Trainer Österreichs“. Zudem wisse Stöger „durch seine Spielervergangenheit bei Rapid und seine sensationell erfolgreiche Trainerstation beim 1. FC Köln sehr gut, mit all den Chancen – aber auch Risken – bei Fußballklubs mit einem hochemotionalen Umfeld, wie es bei uns gegeben ist, umzugehen.“

Zuletzt war Stöger zwei Jahre lang als Sportdirektor bei Admira Wacker in der zweiten österreichischen Bundesliga tätig. Seinen letzten Trainerjob hatte er 2021 bei Ferencvárosi Budapest. Seine bislang erfolgreichste Zeit war jedoch die beim 1. FC Köln: von der 2. Liga führte Stöger die Geißböcke bis auf Platz fünf der Bundesliga und damit erstmals nach 25 Jahren wieder in die Europa League.

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