„Eine Kategorie höher“: Diese Transfer-Gerüchte „verwundern“ Kwasniok

Lukas Kwasniok und Thomas Kessler bei der Pressekonferenz am Mittwoch. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok und Thomas Kessler bei der Pressekonferenz am Mittwoch. (Foto: Bucco)

Die Gerüchteküche brodelt – und Lukas Kwasniok ist „verwundert“. Bei seiner Antritts-Pressekonferenz hat sich der neue Trainer des 1. FC Köln überrascht gezeigt angesichts der vielen Transfer-Spekulationen um Paderborner Spieler.

Bis zum 7. Juli muss sich Lukas Kwasniok noch gedulden. Dann darf der neue Chefcoach des 1. FC Köln mit seiner Mannschaft auf den Rasen. Dass er lieber heute als morgen loslegen würde, war bei Kwasnioks Vorstellung am Mittwoch im RheinEnergieStadion nicht überhören (hier geht’s zum Ticker von der Pressekonferenz). Steckt er mit seiner spürbaren FC-Begeisterung auch den einen oder anderen seiner früheren Spieler an? Dazu äußerte sich der 44-Jährige eher zurückhaltend.

Aaron Zehnter, Calvin Brackelmann, Raphael Obermair und zuletzt auch noch Manuel Riemann – laut der unaufhörlich brodelnden Gerüchteküche soll beinahe die halbe Startelf des SC Paderborn ihren bisherigen Trainer ans Geißbockheim begleiten. Immer wieder werden Ex-Spieler des neuen Chefcoaches, beispielsweise auch Freiburgs Florent Muslija, in Köln gehandelt.

Kwasniok: „Schätze die Jungs ungemein, aber…“

Kwasniok selbst musste bei seiner Antritts-Pressekonferenz schmunzeln. Er lese zwar längst nicht alle Meldungen, habe aber ein paar Screenshots zugeschickt bekommen. „Das lässt sich ja nicht umgehen“, sagte der Neu-Kölner und gab zu: „Ich bin verwundert, dass da jeder Name mal aufploppt.“

Kwasniok scherzte angesichts der vielen Paderborn-Gerüchte: „Ab zu und habe ich gedacht: Dann hätte ich auch dort bleiben können.“ Er betonte: „Ich schätze die Jungs ungemein, aber ich bin jetzt hier beim 1. FC Köln und das ist schon noch mal eine Kategorie höher. Da können wir nicht sagen: Wir transferieren jetzt mal sechs Spieler des SC Paderborn und probieren es in der Bundesliga.“ Stattdessen verwies Kwasniok auf die „kreativen Ideen“ von Thomas Kessler und dem Scoutingteam.

Das kann sich ziehen, kann aber auch schneller gehen.

Thomas Kessler über weitere Transfers

Insbesondere der Mainzer Tom Krauß, Wolfsburgs Jakub Kaminski und Elversbergs Robin Fellhauer gelten als wahrscheinliche Kandidaten für einen FC-Wechsel. Als fixe Zugänge für den Bundesliga-Kader stehen bislang Ragnar Ache (Kaiserslautern), Isak Johannesson (Fortuna Düsseldorf) und Said El Mala (nach Leihe von Viktoria Köln) fest.

Kessler: „Sind in guten Gesprächen“

Wann der nächste Neue hinzukommt, vermochte Sportdirektor Kessler am Mittwoch nicht vorherzusagen: „Das kann sich ziehen, kann aber auch schneller gehen. Wir sind in guten Gesprächen mit dem einen oder anderen Spieler und dem einen oder anderen Club.“ Doch wann eine Vollzugsmeldung erfolgt, das könne er nicht prophezeien.

Fakt ist: Auch wenn Kwasniok mit seinen Aussagen ausschloss, dass reihenweise Paderborner beim FC landen werden, bleibt vor allem Aaron Zehnter ein Kölner Wunschspieler. Jedoch wird der linke Schienenspieler laut Kicker neuerdings auch vom VfL Wolfsburg umworben. In dieser Personalie kann die Begeisterung Kwasnioks also nicht schaden – es gilt, Überzeugungsarbeit zu leisten.

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