England-Club will Downs! Gespräche über Mio.-Ablöse – das ist der Stand

FC-Stürmer Damion Downs. (Foto: Bucco)
FC-Stürmer Damion Downs. (Foto: Bucco)

Verliert der 1. FC Köln sein größtes Sturm-Talent? Der FC Southampton soll an einer Verpflichtung von Damion Downs arbeiten und bereits mit den Geißböcken verhandeln. Das ist der Stand im Downs-Poker.

Damion Downs bereitet sich aktuell mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft auf den Gold Cup vor. Ob der Angreifer, der den 1. FC Köln vergangene Saison gemeinsam mit Tim Lemperle zum Aufstieg schoss, anschließend ans Geißbockheim zurückkehren wird, ist offenbar mehr und mehr ungewiss.

Sky berichtet, dass sich der FC Southampton konkret für Downs interessiert. Der Premier-League-Absteiger sieht den 20-Jährigen als Kandidaten für die Mission Wiederaufstieg. Die Gespräche mit dem 1. FC Köln über eine potenzielle Ablösesumme – genannt werden rund fünf Millionen Euro – sollen bereits laufen.

Erste Anfrage abgeschmettert

Nach GEISSBLOG-Informationen hat Southampton tatsächlich Kontakt zum FC aufgenommen, um die Personalie abzuklopfen. Eine erste Anfrage für Downs entsprach allerdings längst nicht den Vorstellungen der Kölner Verantwortlichen, sodass die Verhandlungen – zumindest bislang – nicht vertieft wurden. Ob Southampton in den kommenden Wochen Ernst macht und nachbessert, vermag niemand vorherzusagen.

Priorität hat für Sportdirektor Thomas Kessler nach wie vor eine Vertragsverlängerung mit Downs. Dem Stürmer liegt ein Angebot des FC für einen Vierjahres-Kontrakt vor, mit dem er wohl zu einem der Top-Verdiener aufsteigen würde. Laut Kölner Stadt-Anzeiger könnte er pro Saison rund 1,5 Millionen Euro kassieren.

Ich glaube, dass wir da sehr in Vorleistung gegangen sind mit dem, was wir dem Spieler geboten haben.

Thomas Kessler über Damion Downs

„Wir haben Damion auf der einen Seite eine sportliche und auch eine wirtschaftliche Perspektive aufgezeigt“, hatte Kessler zuletzt dem Express gesagt und ergänzt: „Ich glaube, dass wir da sehr in Vorleistung gegangen sind mit dem, was wir dem Spieler geboten haben.“ Man zahle „vielleicht nicht ganz das, was die Top-Clubs bezahlen können“, doch: „Wir haben alles dafür getan, ihm jetzt einen sportlichen Weg aufzuzeigen und haben ihm ein sehr gutes finanzielles Paket geschnürt.“

Kein FC-Verbleib ohne Vertragsverlängerung

Auf der zahlungskräftigen Insel könnte Downs womöglich sogar in der zweitklassigen Championship ein noch lukrativeres Salär winken. Ob die sportliche Perspektive – auch mit Blick auf die WM 2026 in den USA – eine bessere wäre als in Köln, wo ein Stammplatz in der Bundesliga realistisch ist? Das ist eine andere Frage. Interesse an Downs soll es darüber hinaus auch aus Italien geben.

Der FC sieht den Ball aktuell beim Deutsch-Amerikaner, der entweder das Angebot zur Verlängerung annehmen oder aber einen Wechselwunsch hinterlegen muss. Keinesfalls soll Downs mit einem auslaufenden Vertrag in die kommende Saison gehen, ein ablösefreier Verlust wie bei Tim Lemperle soll unter allen Umständen vermieden werden.

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