Gleich zwei Spieler des SC Paderborn werden beim 1. FC Köln gehandelt und könnten Lukas Kwasniok folgen. Über einen dieser Transfer-Kandidaten schwärmt der neue Trainer der Geißböcke in einem besonderen Maße.
Dass Aaron Zehnter, ein als großes Talent geltender U20-Nationalspieler für die linke Außenbahn, beim 1. FC Köln gehandelt wird (der GEISSBLOG berichtete), ist im Grunde nur folgerichtig – angesichts der Verpflichtung von Trainer Lukas Kwasniok und der anhaltenden Gerüchte bezüglich eines Abschieds von Max Finkgräfe.
Das laut Kölner Stadt-Anzeiger bestehende Interesse an Calvin Brackelmann, der in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit gemeinsam mit Kwasniok, Zehnter und dem SC Paderborn als Tabellenvierter knapp den Aufstieg verpasste, kommt da schon deutlich überraschender. Oder auch nicht, wenn man den neuen Kölner Chefcoach über den Innenverteidiger reden hört.
Calvin Brackelmann „ein fantastischer Typ“
Im Podcast From Coach to Coach schwärmte Kwasniok im vergangenen November über Brackelmanns Entwicklung beim SCP: „Der kam zu uns, das kannst du gar keinem erzählen. Beim OSV Rastatt (Kwasnioks erstem Verein als Trainer, 2007 in der Landesliga) gab es keinen, der unfitter war als er. Der ist jetzt eine Maschine, ein fantastischer Typ.“
Brackelmann fühle sich wohl, könne sich ausleben. „Der haut dir Sprüche um die Ohren“, erzählte Kwasniok lachend und beschrieb den 25-Jährigen wie folgt: „Schnell, linker Fuß, groß, körperlich noch nicht ganz robust, sodass er noch nicht jede Einheit am Limit gehen kann. Aber ich liebe ihn, ich liebe ihn!“
Wir lieben Lukas alle.
Calvin Brackelmann über Kwasniok
Diese Zuneigung beruht im Übrigen auf Gegenseitigkeit. Anfang Mai, als Kwasnioks Abschied aus Paderborn längst feststand, erklärte Brackelmann stellvertretend für die Mannschaft: „Wir lieben Lukas alle.“
Aaron Zehnter „eine Waffe“
Sollte der Abwehrspieler seinem bisherigen Trainer tatsächlich folgen, wäre es eine Rückkehr. Denn 2017 war Brackelmann schon einmal zum FC gewechselt, damals aus dem Nachwuchs von Hansa Rostock zur Kölner U19. Nach einer vielversprechenden Saison bei den A-Junioren wurde er in der U21 der Geißböcke in eineinhalb Jahren allerdings nur noch elfmal eingesetzt.
Im Januar 2020 verabschiedete sich Brackelmann daher zur Zweitvertretung des FC Schalke 04, landete dann nach zwischenzeitlicher Vereinslosigkeit über die Stationen Rödinghausen, Lübeck und Ingolstadt schließlich in Paderborn bei Kwasniok. „Der war schon 24, den wollte eigentlich keiner, da war schon ein Stempel drauf“, so der neue FC-Coach rückblickend.
Der ist in aller Munde. Da glüht das Telefon schon.
Lukas Kwasniok über Zehnter
Doch auch über Zehnter äußerte sich Kwasniok lobend, wusste bereits im Rahmen der Podcast-Aufzeichnung im November 2024: „Die Leute sind ja nicht blind. Der ist in aller Munde. Da glüht das Telefon schon.“ Wobei der Trainer auch scherzte: „Wenn ich den auf rechts hinstelle, dann sieht das genauso chaotisch aus wie ein Verkehrspolizist, der an einer Ampel versucht, die Autos zu leiten, wenn die Ampel ausfällt.“ Auf der linken Seite allerdings sei Zehnter „eine Waffe“.








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