Nach FC-Gerücht: Bundesliga-Profi bestätigt Wechselgedanken

Wolfsburgs Jakub Kaminski (r.) schlug am Freitag mit der polnischen Nationalmannschaft die Republik Moldau. (Foto: IMAGO / NurPhoto)
Wolfsburgs Jakub Kaminski (r.) schlug am Freitag mit der polnischen Nationalmannschaft die Republik Moldau. (Foto: IMAGO / NurPhoto)

Der 1. FC Köln soll sich mit Wolfsburgs Jakub Kaminski beschäftigen. Tatsächlich hätte der Flügelspieler nichts dagegen, den VfL zu verlassen. Bei der polnischen Nationalmannschaft sprach Kaminski über seine Wechselgedanken.

Von den zahlreichen Spielern, die aktuell beim 1. FC Köln gehandelt werden, hat er in der Vergangenheit wohl die höchste Transfersumme gekostet. Zehn Millionen Euro ließ der VfL Wolfsburg sich Jakub Kaminski kosten, als dieser 2022 von Lech Posen kam. Nun spielt der 23-Jährige mit dem Gedanken, die Niedersachsen zu verlassen.

Der polnische Fußballkommentator und Sportjournalist Mateusz Borek berichtete zuletzt vom Interesse des FC. Laut Sky soll es bereits erste Gespräche mit Kaminskis Vertretern gegeben haben.

Kaminski: „Da tut sich etwas“

Als der Pole am Freitagabend nach einem Testspiel mit der Nationalmannschaft – 2:0 gegen die Republik Moldau – auf Köln und einen möglichen Abschied aus Wolfsburg angesprochen wurde, bestätigte er: „Es stimmt, da tut sich was.“

Das Portal WP SportoweFakty zitiert Kaminski wie folgt: „Ich werde schlauer sein, wenn ich erfahre, wer Wolfsburgs neuer Trainer wird. Ich werde wahrscheinlich mit ihm sprechen und wissen, ob er mich in seinen Plänen sieht. Ich muss nicht unbedingt weggehen, obwohl ich eher dazu neige, mein Umfeld zu wechseln – vielleicht sogar mein Land.“

Wir werden sehen, welche Möglichkeiten es auf dem Markt gibt, ich bin offen.

Jakub Kaminski

Nach den Länderspielen wolle er sich mit seinem Berater zusammensetzen. „Wir werden sehen, welche Möglichkeiten es auf dem Markt gibt, ich bin offen“, so Kaminski weiter. Der Hinweis, dass es ihn auch weg aus der Bundesliga ziehen könnte, dürfte dafür sprechen, dass der FC nicht der einzige Interessent ist.

Rechter Schienenspieler im Kwasniok-System?

Mit dem 21-fachen Nationalspieler würden die Geißböcke einen echten Allrounder dazugewinnen. Ob offensiv oder defensiv, ob links oder rechts: Kaminski hat in seiner Karriere schon sämtliche Positionen auf beiden Flügeln gespielt.

Aus Kölner Sicht womöglich besonders spannend: In der polnischen Nationalmannschaft lief Kaminski in der Vergangenheit regelmäßig als rechter Schienenspieler neben einer Dreierkette auf. Das könnte zum 3-4-3-System passen, das Lukas Kwasniok bevorzugt in Paderborn spielen ließ. Kaminski, der auch Erfahrung als Rechtsverteidiger mitbringt, wäre eine Alternative zu Jusuf Gazibegovic – aber auch eine Option für beide offensiven Flügel.

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