Trotz zwei Test-Pleiten in Derbys: Ruthenbeck „gefällt wirklich viel“

Stefan Ruthenbeck im Kreis seiner neuen Mannschaft. (Foto: GEISSBLOG)
Stefan Ruthenbeck im Kreis seiner neuen Mannschaft. (Foto: GEISSBLOG)

Die A-Junioren des 1. FC Köln befinden sich bereits mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Der Titelverteidiger traf am Samstag beim U19-Elite-Cup auf namhafte Gegner. Meistercoach Ruthenbeck sah trotz zwei Niederlagen in drei Spielen positive Ansätze.

Aus dem Dürwißer Sportpark in Eschweiler berichtet Lars Tetzlaff

Vor jeder Saison steht Stefan Ruthenbeck mit seinem Trainerteam vor einer großen Herausforderung. Es gilt, die Spieler, die bereits in der letzten Saison in der U19 spielten, mit den aufrückenden Spielern aus der U17 zu einer funktionierenden Mannschaft zu formen. Vor Beginn der im August startenden Spielzeit ist die Aufgabe dieses Jahr noch schwieriger. Schließlich geht der FC-Nachwuchs als Titelverteidiger in die Saison.

Zum Auftakt der Vorbereitung hatten sich die Kölner A-Junioren vor einer Woche vom 1. FC Kaiserlautern 2:2-Unentschieden getrennt. Die FC-Führung (Torschützen Niklas Abert und Kevin Ekweribe) konnten die Roten Teufel kurz vor Spielende noch ausgleichen. Nur vier Tage später siegten die Kölner mit 2:1 gegen die SG Unterrath – nach der Führung durch Alessandro Puzzo und dem zwischenzeitlichen Ausgleich war es erneut Niklas Abert, der für den Test-Sieg sorgte. Nun kam es zum ersten Kräftemessen in NRW.

Niederlagen gegen Mönchengladbach und Leverkusen

Bei der Neuauflage des U19-Elite-Cup am Samstag in Eschweiler hatten die Geißböcke den ersten echten Härtetest in der Vorbereitung zu bestehen. Bei dem Mini-Turnier mit jeweils 45 Minuten Spielzeit zog der FC im ersten Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:2 den Kürzeren. Lennard Völp konnte die Führung der Fohlen zunächst ausgleichen, am Ende siegten die Borussen gegen zehn Kölner (Rote Karte für FC-Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana wegen Meckerns) aber verdient. 

Nur wenige Minuten später zeigte der FC gegen Werder Bremen eine starke Leistung, kam früh zu einigen Chancen und verließ mit einem 2:1-Erfolg den Rasen. Jason Ponente-Ramirez, der auffälligste Akteur des Spiels, sorgte mit einem Traumtor aus 25 Metern in den Winkel für die 1:0-Führung. Johannes Fritz besorgte den zweiten Kölner Treffer.

Ruthenbeck will noch kein Zwischenfazit ziehen

Im letzten Spiel des Turniers gegen Bayer Leverkusen unterlag der FC dem Werkself-Nachwuchs mit 0:2. Ruthenbeck wechselte im Spiel gegen den späteren Turniersieger munter durch, so dass der Spielfluss litt und der FC zu selten für Torgefahr sorgen konnte. Im Gespräch mit dem GEISSBLOG zeigte sich der FC-Coach dennoch nicht unzufrieden. „Trotz der Niederlage gegen Mönchengladbach war das unser bestes Spiel, auch weil der Gegner wirklich stark war und das Match insgesamt auf einem hohen Niveau war.“

Und weiter: „Gegen Bremen haben die Jungs des jüngeren Jahrgangs hohe Intensität reingebracht. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das letzte Spiel war dann nicht so gut, aber die Jungs marschieren. Und das ist gut.“ Eine Prognose über das Leistungsvermögen seiner neu zusammengestellten Mannschaft will Ruthenbeck aber noch nicht abgeben: „Unter dem Strich ist es noch viel zu früh, um große Schlüsse zu ziehen. Man sieht aber schon, dass die Spieler aus der U17 taktisch sehr gut ausgebildet sind. Sie müssen in den Zweikämpfen offensiv wie defensiv noch an Robustheit zulegen. Aber daran werden wir arbeiten.“

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