Verhandlungen laufen: Hat der FC seinen gesuchten Rechtsverteidiger gefunden?

Sebastian Sebulonsen hat sich dem 1. FC Köln angeschlossen. (Foto: IMAGO / Gonzales Photo)
Sebastian Sebulonsen hat sich dem 1. FC Köln angeschlossen. (Foto: IMAGO / Gonzales Photo)

Noch ein Gerücht aus Skandinavien: Der 1. FC Köln hat offenbar ein Angebot für Sebastian Sebulonsen abgegeben. Der Rechtsverteidiger in Diensten von Bröndby IF könnte Jusuf Gazibgeovics neuer Herausforderer werden.

Am Montagmittag ploppte das Gerücht auf, der 1. FC Köln habe am vergangenen Wochenende Scouts nach Schweden entsendet, um Mittelfeldspieler William Milovanovic von GAIS Göteborg unter die Lupe zu nehmen. Die Kölner Späher könnten am Sonntag allerdings auch nach Kitzbühel gereist sein, um einen anderen potenziellen Neuzugang zu beobachten.

Auf dem Sportplatz Langau, der in der Vergangenheit auch schon Schauplatz von FC-Trainingslagern war, trafen Hertha BSC und Bröndby IF aufeinander. Das dänische Spitzenteam (Tabellendritter der Vorsaison) entschied das Vorbereitungsduell mit 1:0 für sich – und hatte offenbar ein Objekt der Kölner Begierde in seinen Reihen.

1. FC Köln verhandelt mit Bröndby

Denn laut des dänischen Sportmagazins Tipsbladet sollen sich die Geißböcke für Sebastian Sebulonsen interessieren. Der Rechtsverteidiger könnte eine der Vakanzen in der Abwehrreihe schließen und künftig Jusuf Gazibegovic herausfordern. Sebulonsen, geboren im norwegischen Stavanger und ehemaliger norwegischer U21-Nationalspieler, steht bei Bröndby noch bis 30. Juni 2026 unter Vertrag.

Der FC soll den 25-Jährigen bereits seit geraumer Zeit auf dem Zettel haben. Bröndby verlangt offenbar eine Ablöse in Höhe von drei Millionen Euro plus Boni – ein erstes Kölner Angebot soll sich wiederum auf zwei Millionen Euro belaufen. Auch der italienische Serie-A-Club Sassuolo Calcio soll Sebulonsen auf dem Zettel haben und 2,5 Millionen Euro geboten haben, was abgelehnt wurde.

Warum Sebulonsen passen könnte

Der Norweger gehört bei Bröndby zu den Stammkräften, bestritt in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend 38 Pflichtspiele. Dabei legte Sebulonsen sieben Tore auf und traf einmal selbst. Was ihn für den FC interessant machen könnte: Sebulonsen verfügt über ein hohes Tempo und sowohl über Erfahrungen auf der rechten Schiene als auch als Rechtsverteidiger einer Viererkette. Die Verhandlungen zwischen den Geißböcken und Bröndby sollen weiterhin laufen.

Sebulonsen und Milovanovic sind nicht die ersten Spieler aus Skandinavien, mit denen der FC in diesem Sommer in Verbindung gebracht wird. Gehandelt wurden zuletzt bereits Terry Yegbe und Besfort Zeneli vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg sowie auch Torhüter Jonathan Fischer vom norwegischen Club Fredrikstad. Womöglich kein Zufall: Gabor Ruhr, der im April Martin Schulz als Chefscout abgelöst hatte, gilt als Experte für den skandinavischen Markt.

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