Nach seiner offiziellen Verabschiedung beim 1. FC Köln hat Stephan Salger seine neue sportliche Herausforderung gefunden. Der 35-Jährige wird spielender Co-Trainer.
Nach insgesamt neun Jahren beim 1. FC Köln schlägt Stephan Salger ein neues Kapitel in seiner Fußballkarriere auf. Der langjährige Innenverteidiger verabschiedete sich zum Saisonende von der U21 des FC, doch der Fußball lässt ihn nicht los. Stattdessen wartet in seiner Heimat ein neuer Abschnitt auf den gebürtigen Dürener.
Salger, der beim FC ausgebildet wurde und über viele Jahre hinweg für die Geißböcke auf dem Platz stand, wird dem Fußball auch nach seinem Abschied aus dem Profibereich treu bleiben. Mit 35 Jahren kehrt er in seine Heimat zurück und wird künftig für den TuS Langerwehe als spielender Co-Trainer auflaufen.
Heimkehr mit Plan
Der Wechsel in die Bezirksliga kommt nicht von ungefähr. Eine zentrale Rolle spielte sein Bruder Björn Salger, Teammanager der ersten Herrenmannschaft in Langerwehe. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Michael Hilgers überzeugte er Stephan von der Vision des Vereins. Die familiäre Verbindung war dabei ein entscheidender Faktor.
„Ich habe richtig Lust auf diese Herausforderung“, erklärt Stephan Salger. „Die Gespräche mit meinem Bruder, mit Tim und mit Michael haben mir gezeigt, dass hier etwas mit Substanz und Herz entsteht. Ich will Verantwortung übernehmen – als Spieler, als Co-Trainer, als Teil dieses Weges. Es freut mich zudem auch mit meinem Bruder zusammen arbeiten zu können.“
Erfahrung als Fundament
Mit Salger gewinnt der TuS Langerwehe nicht nur einen gestandenen Innenverteidiger, sondern auch einen echten Leader. In seiner Karriere sammelte er reichlich Erfahrung, die nun einer jungen Mannschaft zugutekommen soll. Trainer Tim Krumpen bringt es auf den Punkt: „Dass Stephan sich für uns entschieden hat, ist ein Geschenk für den gesamten Verein. Er ist nicht nur ein außergewöhnlicher Spieler, sondern denkt und lebt Fußball mit Tiefe, Ruhe und analytischer Klarheit.“
Krumpen betont zudem: „Seine Persönlichkeit, sein Auftreten und sein Wissen werden unsere Mannschaft prägen. Mein besonderer Dank gilt allen, die das möglich gemacht haben – vor allem Michael Hilgers.“ Für den TuS Langerwehe ist die Verpflichtung Salgers also weit mehr als nur ein sportlicher Zugewinn – sie ist auch ein Meilenstein in der Entwicklung des Vereins.








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