„Bockstarke Saison“: Welcher FC-Profi laut Kwasniok die größte Überraschung wird

Jan Thielmann soll in dieser Saison eine tragende Rolle beim 1. FC Köln spielen. (Foto: IMAGO / Mika Volkmann)
Jan Thielmann soll in dieser Saison eine tragende Rolle beim 1. FC Köln spielen. (Foto: IMAGO / Mika Volkmann)

Bereits 159 Pflichtspiele hat Jan Thielmann für den 1. FC Köln bestritten. Lukas Kwasniok sieht in dem 23-Jährigen einen Schlüsselspieler und traut Thielmann zu, eine der positiven Überraschungen dieser Bundesliga-Saison zu werden.

Im DFB-Pokal in Regensburg saß er nur auf der Bank – für viele Beobachter überraschend. Doch über die gesamte Saison hinweg soll er beim 1. FC Köln zu den positiven Überraschungen zählen: Jan Thielmann. Zumindest, wenn es nach Lukas Kwasniok geht.

Donnerstagabend wurde der Trainer beim FC-Talk des Kölner Stadt-Anzeiger und Express gefragt, welchem seiner Profis er zutraue, die größte Überraschung der neuen Spielzeit zu werden. „Ich könnte mir vorstellen, dass Jan Thielmann eine bockstarke Saison spielen wird“, antwortete Kwasniok.

„Gewinner der Vorbereitung und Schlüsselspieler“

Somit entschied sich der 44-Jährige für einen FC-Profi, der bereits in der Vergangenheit zu den Kölner Leistungsträgern und Lieblingen gezählt hatte. Doch in dieser Saison traut Kwasniok dem FC-Eigengewächs offenbar den ganz großen Durchbruch auf der Bundesliga-Bühne zu.

„Es gibt schon viele Gewinner der Vorbereitung und Schlüsselspieler – Jan gehört sicherlich dazu“, legte Kwasniok am Freitag bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Auftakt in Mainz sogar noch einmal nach. Er erklärte auch, warum er am vergangenen Sonntag in Regensburg trotzdem zunächst auf Thielmann verzichtet hat.

Im Nachhinein, mit dem Wissen von heute, hätte ich Jan ganz gerne in der Startelf gehabt.

Lukas Kwasniok

„Der Grund, warum er nicht begonnen hat, lag aus meiner Sicht auf der Hand. Es war davon auszugehen, dass Regensburg tiefer verteidigen wird. Wenn nicht so viel Platz im Rücken des Gegners ist, kommen Jans Stärken nicht so zur Geltung“, sagte der FC-Trainer und gab ganz offen zu: „Am Ende war es doch so, dass sie uns deutlich mehr gestresst haben, als wir uns das gewünscht hatten. Im Nachhinein, mit dem Wissen von heute, hätte ich Jan ganz gerne in der Startelf gehabt.“

Warum Thielmann häufig erste Wahl sein wird

Am Sonntag (15.30 Uhr) in Mainz dürfte Thielmann, der im Pokal nach 68 Minuten eingewechselt wurde, mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anfangsformation gehören. „Ich bin mir relativ sicher, dass er im Laufe der Saison ganz, ganz wichtig für uns wird – mal von der Bank, mal von Beginn an“, so Kwasniok, dem noch das Abschlusstraining am Samstag für die endgültige Wahl seiner ersten Elf bleibt.

Die Underdog-Rolle, die der FC als Aufsteiger in der Bundesliga naturgemäß einnimmt, kommt Thielmann nach Meinung des Trainers entgegen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mannschaften sagen: ‚Oh, der 1. FC Köln kommt, da parken wir den Bus.'“ So dürften in den meisten Partien die Räume entstehen, die Thielmann liegen. Kwasniok schlussfolgerte: „Ich bin mir recht sicher, dass Jan ziemlich häufig zur Startelf gehören wird.“

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