„Haben unsere eigenen Themen“: Deutscher Meister vor Pflichtaufgabe

Alessandro Puzzo will mit der U19 in die nächste Pokal-Runde einziehen. (Foto: GEISSBLOG)
Alessandro Puzzo will mit der U19 in die nächste Pokal-Runde einziehen. (Foto: GEISSBLOG)

Wie die Profis startet auch die U19 des 1. FC Köln am Wochenende in den DFB-Pokal. Der Deutsche Meister geht als klarer Favorit in die Erstrundenpartie beim VfB Germania Halberstadt. Beim Underdog aus Sachsen-Anstalt wollen sich die Geißböcke keine Blöße geben. 

Die Vorfreude in Halberstadt ist groß. Zum ersten Mal in der Geschichte des VfB Germania Halberstadt haben sich die Junioren für den DFB-Pokal qualifiziert. Dank eines 2:1-Erfolgs im Landespokal-Finale gegen die NSG SSV/RW Weißenfels sicherten sich die Germanen aus Sachsen-Anhalt das Erstrunden-Ticket für den DFB-Pokal – und treffen hier auf den Deutschen Meister aus Köln.

„Attraktiveren Gegner hätte es nicht geben können“

„Einen attraktiveren Gegner als den frisch gekürten Deutschen Meister hätte es für uns nicht geben können“, heißt es auf der Homepage der Halberstädter. In der Tat scheint der ganze Verein dem Aufeinandertreffen mit den Geißböcken entgegenzufiebern. Der Stadionsprecher lässt wissen, dass er mit den Kölner Spielernamen bereits vertraut sei und der Leiter der hiesigen Geschäftsstelle, seit frühester Kindheit FC-Fan, betont, dass es für ihn eine „ganz besondere Situation“ sei, „seinen FC“ begrüßen zu dürfen.   

Auch die Werbetrommel in Halberstadt wird derzeit ordentlich geschlagen und so werden die Tribünen des Friedensstadions beim Gastspiel des FC gut gefüllt sein. Doch auch wenn die FC-Talente mit einer stimmungsvollen Atmosphäre rechnen dürfen, scheinen die Rollen klar verteilt: Der aktuelle Deutsche Meister und DFB-Pokalsieger von 2023 trifft mit Halberstadt auf ein Team, das in der vergangenen Saison den vierten Platz in der Verbandsliga belegte und dessen aktuelle Spielzeit noch gar nicht begonnen hat.

FC der klare Favorit

„Wir haben vom Gegner noch nicht viel gesehen. Aber das ist auch nicht zwingend notwendig, denn ob Halberstadt oder Dortmund: Wir haben unsere eigenen Themen und bleiben bei uns“, erklärt FC-Trainer Ruthenbeck im Gespräch mit GEISSBLOG. „Gerade die zweite Halbzeit im Spiel gegen Duisburg war nicht gut. Die Aktivität im Ballbesitz, das mutige nach vorne spielen, das Verteidigen des zweiten Balles – das sind Dinge, an denen wir in dieser Woche gearbeitet haben.“ 

Und dennoch weiß auch der 53-Jährige, dass alles andere als das Weiterkommen im Pokal, trotz der siebenstündigen Busfahrt nach Sachsen-Anhalt, eine kleine Sensation wäre: „Natürlich sind wir der Favorit. Wir freuen uns auf das Duell und wollen mit allem, was wir auf den Platz bringen können, in die zweite Runde einziehen.“

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