Beim 1. FC Köln zählte er einst zu den „Verlierern“ der Saison, jetzt wechselt er für knapp 30 Millionen Euro: Stürmer Tolu Arokodare steht unmittelbar vor einem Transfer in die Premier League.
Horst Heldt behält also recht. Nach seinem Aus beim 1. FC Köln im Mai 2021 sprach der vorherige Sportchef der Geißböcke über seine Fehleinkäufe. Zu diesen zählte nach einer schwierigen Saison, die mit dem Relegationserfolg in Kiel zu Ende gegangen war, auch Tolu Arokodare. Heldt prophezeite gegenüber dem GEISSBLOG aber: „Bei Tolu sind die Voraussetzungen brillant. Wenn er an sich arbeitet, wird er explodieren.“
Zweifelsohne hat Arokodare, der für den FC unter Markus Gisdol zu elf Joker-Einsätzen ohne Torbeteiligung kam, in den folgenden Jahren an sich gearbeitet. Mit 21 Treffern für den belgischen Top-Club KRC Genk hat sich der Nigerianer in der vergangenen Saison für Höheres empfohlen – für die Premier League.
Wolverhampton Wanderers zahlen 27 Mio. Euro
Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano steht Arokodare unmittelbar vor einem Wechsel zu den Wolverhampton Wanderers. Am Samstag soll der Angreifer seinen Medizincheck abschließen. Die Wolves lassen sich Arokodare dem Vernehmen nach 27 Millionen Euro kosten.
Zu Kölner Zeiten eine undenkbare Summe. Damals hatte Heldt den 1,97-Meter-Riesen vom lettischen Club Valmiera geliehen. Arokodare wirkte am Geißbockheim wie ein Fremdkörper, fasste nie wirklich Fuß. Er sei „daran gescheitert, dass er große Schwierigkeiten hatte, sich in die Mannschaft zu integrieren“, erklärte Heldt später.
Der Fehler bei ihm war, dass wir ihn nicht für zwei Jahre geliehen haben. Ein Jahr war zu kurz.
Horst Heldt über Tolu Arokodare
Der Ex-FC-Sportboss ergänzte damals: „Der Fehler bei ihm war, dass wir ihn nicht für zwei Jahre geliehen haben. Ein Jahr war zu kurz.“ Schon in der Folgesaison traf Arokodare immerhin achtmal für den französischen Zweitligisten Amiens SC. „Am Ende einer Saison gibt es immer Verlierer“, so Heldt wiederum nach dem torlosen FC-Jahr – Arokodare sei einer gewesen, den er verpflichtet habe. Vier Jahre später aber zählt der Torjäger auf dem Transfermarkt zu den großen Gewinnern.







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