Kwasniok knallhart: Drei Profis fliegen aus dem FC-Training!

Lukas Kwasniok verkleinert die Trainingsgruppe. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok verkleinert die Trainingsgruppe. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln sortiert die nächsten Profis aus: Ab Freitag sollen drei Spieler nicht mehr am Training von Lukas Kwasniok teilnehmen. Um wen es sich handelt, will der Chefcoach noch nicht verraten. Doch die Kandidaten liegen auf der Hand.

Lukas Kwasniok greift knallhart durch. Weil der Kader des 1. FC Köln weiterhin zu groß ist, dürfen drei Profis ab Freitag, wenn die Vorbereitung auf den Bundesliga-Auftakt beim FSV Mainz 05 in die heiße Phase geht, nicht mehr am Training teilnehmen.

Kwasniok wurde am Donnerstagabend beim FC-Talk vom Kölner Stadt-Anzeiger und Express gefragt, ab wann der Kader verkleinert werden müsse. Er atmete einmal tief durch und verriet: „Das wird morgen der Fall sein. Drei Jungs werden nicht mehr dabei sein.“

Kwasniok: „Zwischenmenschlich schwierig“

Wen es treffen wird, wollte der FC-Trainer „auf keinen Fall“ mitteilen, doch die Kandidaten liegen auf der Hand: Imad Rondic und Jacob Christensen, die sowohl bei der Generalprobe gegen Atalanta Bergamo als auch im Pokal in Regensburg außen vor waren, sind die ersten. Zudem könnte Kwasniok Leart Pacarada und Denis Huseinbasic meinen, die es nicht in den Pokal-Kader geschafft haben. Zumal er Pacarada im Laufe der Gesprächsrunde nicht mehr als Option für die linke Schiene aufzählte. Julian Pauli und Dominique Heintz hingegen sind nach GEISSBLOG-Informationen definitiv weiterhin im Profi-Training dabei.

„Meine Aufgabe ist es leider nicht, mit jedem eine Freundschaft einzugehen, sondern Entscheidungen zu treffen“, sagte Kwasniok und erklärte: „Wenn du fokussiert arbeiten willst, geht das mit 24 Feldspielern nicht.“ Die „Anzahl der Aktionen“ sei dann einfach zu gering.  Gerade mit Blick auf Mainz brauche es nun „fokussierte Trainingsleistungen“.

Schauen wir mal, was das Transferfenster noch mit sich bringt. Der eine oder andere wird sicher auf Kess zugehen und nach einer Lösung suchen.

Lukas Kwasniok

„Es gilt, harte Entscheidungen zu fällen. Das ist zwischenmenschlich schwierig“, gab Kwasniok offen zu, doch auch dafür werde er bezahlt. Welche Schlüsse die aussortierten Profis ziehen werden, bleibe abzuwarten. „Schauen wir mal, was das Transferfenster noch mit sich bringt. Der eine oder andere wird sicher auf Kess zugehen und nach einer Lösung suchen“, so Kwasniok, der die betroffenen Spieler nach dem Donnerstagstraining informiert hat.

Kwasniok: „Extrem gute Energie“ in der Kabine

Mal nicht im Kader zu sein, sei das eine, fuhr der 44-Jährige fort: „Aber es gibt zwei, drei, vier Spieler, mit denen wir für die kommende Saison nicht planen.“ Zu diesen müsse man ehrlich sein. „Du musst ihnen das offen ins Gesicht sagen, damit sie sich anderweitig umschauen können. Wenn sie keine Lösung finden, sind sie Spieler des FC und wir schauen, wie es weitergeht.“

Die Gefahr, dass die Stimmung in der Kabine kippen könnte, wenn der eine oder andere arrivierte Profi aussortiert wird, sieht Kwasniok derweil nicht: „Auf gar keinen Fall. Wir haben eine extrem gute Energie durch die Neuzugänge – und auch durch die Jungs, die schon länger da sind und den Weg mitgehen.“ Härtefälle werde es immer geben.

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