Kwasnioks Sommer-Fazit: Erst „holprig“, dann die „Zeitenwende“

Lukas Kwasniok ist mit der Saisonvorbereitung des 1. FC Köln zufrieden. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok ist mit der Saisonvorbereitung des 1. FC Köln zufrieden. (Foto: Bucco)

Die Vorbereitung ist vorüber, ab sofort gilt es für den 1. FC Köln. Lukas Kwasniok geht mit einem guten Gefühl in sein erstes Pflichtspiel als Cheftrainer der Geißböcke. So fällt sein Sommer-Fazit aus.

„Es gibt kein Zurück mehr, wir freuen uns auf Sonntag“, gehörte zu den ersten Sätzen, die Lukas Kwasniok am Freitagmorgen bei seiner ersten Spieltagspressekonferenz als Trainer des 1. FC Köln sagte. Nach sechs Wochen Vorbereitung fiebert der 44-Jährige dem Pokal-Auftakt beim SSV Jahn Regensburg entgegen – und zwar durchweg optimistisch.

Die Mannschaft habe seine Erwartungen mehr als erfüllt. „Die ersten zwei Wochen waren etwas holprig, das liegt aber in der Natur der Sache bei einem neuen Trainerteam, jungen Spielern und Neuzugängen, die eintrudeln“, erklärte Kwasniok und zog insgesamt ein positives Sommer-Fazit: „Mit Beginn des Trainingslagers war es fast schon eine Zeitenwende. Seitdem ging es mit voller Konsequenz in die richtige Richtung. Das ist dann in einer tollen Leistung und einem tollen Ergebnis gegen Atalanta gemündet.“

Kwasniok will Euphorie aufrechterhalten

Der 4:0-Erfolg gegen den Champions-League-Teilnehmer aus Bergamo war ein furioses Finale der Vorbereitung. Auch wenn die gelungene Generalprobe unter dem Strich ein Testspiel bleibt, merkte Kwasniok nun an: „Das Gefühl nehmen wir lieber mit, als wenn wir 0:3 verloren hätten.“

Zumal die Partie am vergangenen Samstag zur womöglich wichtigsten Erkenntnis des Sommers beigetragen hat: „Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir uns eine gewisse Identität auf dem Platz erarbeitet haben.“ Diese benennt der Trainer wie folgt: „Ohne Intensität geht nichts – ob in einem Testspiel, Pokalspiel oder Bundesligaspiel. So werden wir die Sache angehen.“

Tag für Tag kommen mehr Menschen zum Training. Das nehmen wir wahr. Wir werden mit dem Autogrammeschreiben ja kaum fertig.

Lukas KWasniok

Auch die Aufbruchstimmung rund um den Rasen trägt zu Kwasnioks Vorfreude bei. „Wir spüren, dass die Euphorie wächst. Tag für Tag kommen mehr Menschen zum Training. Das nehmen wir wahr. Wir werden mit dem Autogrammeschreiben ja kaum fertig. Wir freuen uns, dass es so ist“, berichtete der Trainer vor seinem Pflichtspiel-Debüt und betonte: „Die Kunst ist, die Euphorie aufrechtzuerhalten und mit guten Ergebnissen und Leistungen zu untermauern.“ Genau das ist das Ziel, schon am Sonntag in Regensburg.

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