Die A-Junioren des 1. FC Köln müssen sich trotz Halbzeitführung mit einem 1:1-Unentschieden beim Nachwuchs des MSV Duisburg zufriedengeben. Dabei hatten die Geißböcke bereits im ersten Durchgang etliche Chancen, um das Spiel zu entscheiden.
Dass die Spiele für die U19-Teams des 1. FC Köln in Duisburg alles andere als Selbstläufer sind, war schon vor Anpfiff der Partie klar. In den letzten beiden Jahren machten sich die Geißböcke mit Niederlagen im Gepäck zurück auf die Heimreise nach Köln.
Und so erwartete Trainer Stefan Ruthenbeck im Vorfeld des Aufeinandertreffens am Sonntagvormittag nicht ohne Grund einen „unangenehmen“ Gegner, der es dem Deutschen Meister nicht leicht machen würde. Er sollte recht behalten.
Fynn Schenten trifft sehenswert zur Führung
Der FC war im ersten Durchgang die deutlich bessere Mannschaft und ging bereits nach einer Viertelstunde verdient in Führung. Nach einer Balleroberung von Ben Ley und einer guten Spielverlagerung von Lenny Völp setzte sich Fynn Schenten im Eins-gegen-eins auf der linken Angriffsseite stark durch und traf wuchtig zum 1:0 in den Winkel (16.).
Die Geißböcke spielten im Anschluss weiter zielstrebig nach vorne, ließen aber gleich reihenweise beste Chancen liegen und verpassten es leichtfertig, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen.
Ruthenbeck: „Müssen 2:0 oder 3:0 führen“
Ein anderes Bild in den zweiten 45 Minuten: Das Spiel wurde nun hektischer und die vielen Unterbrechungen sorgten dafür, dass kein echter Spielfluss mehr zustande kam. Die Zebras warfen sich in jeden Zweikampf, gewannen häufiger die Duelle um den zweiten und dritten Ball und wurden zumeist über Standardsituationen gefährlich. Eine Unachtsamkeit der FC-Defensive nutze Ole Rinke zum 1:1-Ausgleich für den MSV (62.).
Meistertrainer Ruthenbeck war zwar mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang zufrieden, zeigte sich im Gespräch mit dem GEISSBLOG aber insgesamt enttäuscht: „Das ist sehr bitter. In der ersten Halbzeit müssen wir 2:0 oder 3:0 führen. Dass es dann in der zweiten Halbzeit eng werden kann, wussten wir vorher. Da müssen wir die Standardsituationen bis zum Schluss verteidigen. So rutscht halt mal einer durch und wir kassieren den Ausgleich.“ Den Blick auf die nächsten Aufgaben im DFB-Pokal und in der Meisterschaft gerichtet, schob der 53-Jährige nach: „Aber auch daraus lernen wir.“
So spielte der FC: Marutzki – Markoski (63. Obayda), Isufi, Stapelmann, Friemel (73. Eken) – Irmiev, Völp (73. Kotya Fofana), Puzzo (63. Ekweribe) – Ponente Ramirez (27. Vunguidica), Ley, Schenten (73. Yakisir).







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