Tom Krauß verbleibt gegen den VfB Stuttgart in der Anfangsformation des 1. FC Köln, Linton Maina ist auf dem besten Wege dorthin. Auf welche Startelf setzt Lukas Kwasniok am Sonntagabend?
Neue Woche, neue Startelf – an dieser Maxime wird Lukas Kwasniok auch gegen den VfB Stuttgart festhalten. Aufgrund von Marius Bülters Ausfall ist der Trainer des 1. FC Köln gezwungen, seine Mannschaft umzustellen. Aufgrund der Körperlichkeit dürfte er erstmals Ragnar Ache starten lassen (der GEISSBLOG berichtete).
Tom Krauß wird derweil definitiv in der Anfangsformation verbleiben, Kwasniok spricht dem 24-Jährigen eine Startgarantie aus: „Man kann schon sagen, dass Tom beginnen wird. Inwieweit die Aufgabe die gleiche sein wird, da möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen.“
Videoanalyse bestätigt Kwasniok
Kwasniok nimmt Bezug auf Krauß‘ Sonderrolle in Leipzig. Am vergangenen Samstag lief der gelernte Sechser erstmals in seiner Karriere als Linksverteidiger auf. Auch Tage später ist Kwasniok von diesem Experiment überzeugt und lobt: „Tom hat den Gegner mit seinen Läufen sehr wohl vor Probleme gestellt. Natürlich kannst du einen Bakayoko nicht immer verteidigen – das habe ich nach dem Spiel schon gesagt und nach der Videoanalyse untermauert gesehen.“
Dennoch dürfte es wahrscheinlich sein, dass Allrounder Krauß eine andere Aufgabe als in Leipzig erhält. Sie dürfte vom System abhängen: Setzt Kwasniok auf eine Viererkette, rückt Krauß wohl ins Mittelfeld; bei einer Dreierkette könnte der gebürtige Sachse hier den linken Part übernehmen. Positiv aus Kwasnioks Sicht ist, dass der FC mit Krauß stets zwischen den Systemen switchen kann.
Mein Verhältnis zu Linton ist sehr warmherzig, weil er ein guter Mensch ist. Linton musst du mal in den Arm nehmen, ein bisschen kitzeln und anstacheln.
Lukas Kwasniok
Immer näher an die Startelf heran rückt auch Linton Maina, der nach seiner Nicht-Berücksichtigung gegen Wolfsburg als Joker in Leipzig einen guten Eindruck hinterließ. „Linton ist mit seiner Geschwindigkeit grundsätzlich mal eine Waffe. Die versuchen wir, im richtigen Moment zu nutzen“, sagt Kwasniok und bestätigt: „Er hat mit seiner Einwechslung auf sich aufmerksam gemacht, das war kein Zufall.“
Das Kader-Aus gegen Wolfsburg hat den Leistungsträger der Aufstiegssaison offenbar motiviert. „Mein Verhältnis zu Linton ist sehr warmherzig, weil er ein guter Mensch ist. Linton musst du mal in den Arm nehmen, ein bisschen kitzeln und anstacheln“, berichtet der Trainer und glaubt: „Tief im Inneren dankt er das einem, weil er jemand ist, der zu seinen Höchstleistungen angetrieben werden muss.“
Maina „auf einem sehr guten Weg“
Maina sei „auf einem sehr, sehr guten Weg“, meint Kwasniok und sagt voraus, dass „wir noch sehr viel Spaß an ihm haben werden“. Sein Versprechen: „Er wird im richtigen Moment seine Möglichkeit von Beginn an bekommen, wenn er das gleiche Mindset an den Tag legt wie in den vergangenen Tagen.“
Und wer weiß, ob dieser richtige Moment nicht schon am Sonntag gekommen ist. „Lasst euch mal überraschen“, lässt sich Kwasniok wie gewohnt nicht in die Karten schauen. Die „Qual der Wahl“ sei doch das Schöne: „Darum geht es im Teamsport. Wenn einer oder zwei ausfallen, müssen andere in die Bresche springen.“
So könnte der 1. FC Köln starten: Schwäbe – Sebulonsen, Schmied, Hübers, Lund – Johannesson, Martel, Krauß – Thielmann, Ache, Kaminski








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