An Krücken in die Kabine: Rückschlag für Sturm-Youngster

Youssoupha Niang trainierte zuletzt individuell. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Youssoupha Niang trainierte zuletzt individuell. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Der 1. FC Köln muss noch längere Zeit auf Youssoupha Niang verzichten. Der Stürmer hat sich erneut verletzt – allerdings nicht an der im Sommer operierten Schulter.

Eigentlich war Youssoupha Niang bereits auf den Rasen zurückgekehrt, um für sein Comeback zu arbeiten. Nach seiner Schulterverletzung während der Sommervorbereitung inklusive Operation sollte der Angreifer im individuellen Training zusehends sein Pensum steigern und noch während dieser Länderspielpause wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Doch daran ist nun nicht mehr zu denken.

Nach der Teameinheit am Mittwochvormittag humpelte Niang an Krücken in die Kabine, der 19-Jährige hat sich erneut verletzt – allerdings nicht an der Schulter. „Die Schulter ist top in Ordnung, er hat muskulär etwas an anderer Stelle. Es ist eine andere Verletzung, die ihn hindert, sein Programm draußen zu absolvieren“, erklärte Chefcoach Lukas Kwasniok, ohne weiter ins Detail zu gehen.

Niang muss „ab in den Käfig“

Da es sich um eine strukturelle Verletzung handelt, ist davon auszugehen, dass Niang erneut eher Monate als Wochen ausfallen wird. „Jetzt muss er wieder ab in den Käfig – in den Kraftraum“, schob Kwasniok noch nach.

Krücken statt Comeback: Youssoupha Niang am Mittwoch. (Foto: GEISSBLOG)
Krücken statt Comeback: Youssoupha Niang am Mittwoch. (Foto: GEISSBLOG)

Ganz bitter! Niangs Entwicklung war bereits im Nachwuchsbereich immer wieder von Verletzungen gebremst worden. In der vergangenen Saison hatte er in der Hinrunde mit der U19 neun Liga-Spiele verpasst, war nach seiner Rückkehr aber zum Torjäger avanciert. Insbesondere im Meisterschaftsfinale gegen Bayer Leverkusen, wo ihm zwei Treffer und eine Vorlage gelungen waren.

Niangs Wucht fehlt Kwasniok

In der Vorbereitung im Sommer hinterließ Niang dann auch bei den Profis einen starken Eindruck, spielte sich bei Kwasniok in den Vordergrund. Ohne sein großes Verletzungspech hätte er bereits gute Chancen auf sein Profi-Debüt gehabt.

Kwasniok freute sich zuletzt auf Niangs Rückkehr: „Er ist ein sehr guter Junge, der die Tiefe bedrohen kann und uns mit seiner körperlichen Wucht fehlt.“ Nun fehlt das Sturm-Talent noch deutlich länger als erhofft.

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