„Gab kurzen Austausch“: FC verpasst „unfassbaren Transfer“

Augsburgs Robin Fellhauer, hier im Duell mit Bayerns Luis Diaz, stand auch in Köln auf dem Wunschzettel. (Foto: IMAGO / IPA Photo)
Augsburgs Robin Fellhauer, hier im Duell mit Bayerns Luis Diaz, stand auch in Köln auf dem Wunschzettel. (Foto: IMAGO / IPA Photo)

Der 1. FC Köln trifft auf einen seiner Wunschspieler aus dem vergangenen Sommer: Der zum FC Augsburg gewechselte Robin Fellhauer galt auch bei den Geißböcken als heißer Kandidat. Für Sandro Wagner ist der Allrounder ein „unfassbarer Transfer“.

Elf neue Spieler wechselten im Sommer zum 1. FC Köln – noch deutlich mehr wurden am Geißbockheim gehandelt. Darunter auch ein Augsburger: Robin Fellhauer, damals noch Kapitän der SV Elversberg, soll sich Mitte Juni mit FC-Sportdirektor Thomas Kessler getroffen haben. Reviersport berichtete damals, der polyvalente Sechser sei ein absoluter Wunschspieler von Lukas Kwasniok.

„Es gab einen kurzen Austausch“, bestätigt Fellhauer nun im Gespräch mit der Augsburger Allgemeine, bevor er am Samstagnachmittag als Gegner in Köln gastiert. Der 27-Jährige entschied sich für einen Wechsel zum FCA und zeigt in der Fuggerstadt, warum auch die Geißböcke an ihm dran waren.

Wagner schwärmt über Fellhauer

An den ersten sechs Spieltagen kam Fellhauer stets zum Einsatz. Aber nicht nur auf seiner gelernten Position im defensiven Mittelfeld, sondern auch als Zehner, auf der linken und auf der rechten Außenbahn. Genau diese außergewöhnliche Flexibilität des gebürtigen Mannheimers wollte sich der FC zunutze machen.

FCA-Trainer Sandro Wagner schwärmte nach dem 3:1-Sieg gegen Wolfsburg, bei dem Fellhauer kurz vor der Länderspielpause sein erstes Bundesliga-Tor erzielte: „Das ist auf jeden Fall ein unfassbarer Transfer.“ Der Ex-Elversberger sei „ein Vorbild, weil er alles annimmt“, und verkörpere „den FCA-Spieler, den ich mir vorstelle“ – so Wagners Loblied.

Das ist schon ein besonderes Stadion. Vor allem, wenn man einläuft, nimmt man das wahr.

Robin Fellhauer über Köln

In Kwasnioks Team ist es derweil Tom Krauß, der den Allrounder gibt. Ob in der Mittelfeldzentrale, als Innenverteidiger oder auch mal als Linksverteidiger. Gut möglich, dass Krauß und Fellhauer am Samstagnachmittag aufeinandertreffen. Wo genau das auf dem Rasen des RheinEnergieStadions sein wird, lässt sich aufgrund der Flexibilität der beiden kaum vorhersagen.

Fellhauer, der mit Elversberg vergangene Saison knapp 0:1 in Müngersdorf verloren hatte, warnt jedenfalls vor einem „besonderen Stadion“ und erinnert sich: „Vor allem, wenn man einläuft, nimmt man das wahr.“ Er selbst hätte hier im Zwei-Wochen-Takt einlaufen können, wählte allerdings Augsburg.

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