U19 vor nächstem Highlight – was Kwasniok ändern will

Trainer Stefan Ruthenbeck im Hinspiel bei Racing FC Union. (Foto: GEISSBLOG)
Trainer Stefan Ruthenbeck im Hinspiel bei Racing FC Union. (Foto: GEISSBLOG)

Am Sonntag (14.30 Uhr) ist die U19 des 1. FC Köln wieder auf nationaler Ebene gefragt. Beim FSV Mainz 05 wartet ein Spitzenspiel auf die Talente von Stefan Ruthenbeck. Profi-Coach Lukas Kwasniok will bei den A-Junioren in Zukunft noch genauer hinschauen.

Nach dem Festtag wartet auf die U19 des 1. FC Köln wieder der Liga-Alltag – und der hat es in sich. Vier Tage nach dem 3:0-Erfolg beim Racing FC Union, dem ersten Youth-League-Sieg der Vereinsgeschichte, gastieren die A-Junioren zum Top-Spiel beim FSV Mainz 05.

Der Spitzenreiter der Gruppe G in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga empfängt den Verfolger aus Köln. Während die Mainzer nur beim Hinspiel am Geißbockheim (2:2) Federn ließen, ansonsten alle acht Partien gewannen, holte der FC auch in Duisburg nur einen Punkt und verlor zudem in Düsseldorf. Soll heißen: Um Mainz noch einzuholen, müssten die Geißböcke schon dreifach punkten.

Ruthenbeck: „Geht um die Meisterrunde“

„Wir haben das nächste schwere Spiel“, sagte Trainer Stefan Ruthenbeck direkt im Anschluss an den Youth-League-Sieg. Wichtiger als der Blick nach oben, auf Spitzenreiter Mainz, dürfte für ihn der Blick in den Rückspiegel sein. Als Tabellenzweiter würde sich der FC ebenfalls sicher für die Liga A qualifizieren, könnte dort weiter um die Titelverteidigung seiner deutschen Meisterschaft kämpfen. „Es geht um den Einzug in die Meisterrunde. In unserer Liga ist alles sehr eng“, so Ruthenbeck, der mit seinen U19-Talenten aktuell vier Punkte vor der drittplatzierten Viktoria rangiert.

Lukas Kwasniok dürfte wohl keine Zweifel haben, dass die Kölner A-Junioren auch in dieser Saison wieder zu den besten Nachwuchsteams des Landes zählen – der Profi-Trainer ist voll des Lobes für Ruthenbeck und dessen Mannschaft. „Wir haben in der U19 und auch in der U21 Top-Jungs. Ruthe ist ein erfahrener Coach, der seine Berufung, seine Bestimmung gefunden hat.“

Mir kommt der Austausch noch zu kurz – aber nicht von seiner Seite, sondern von meiner Seite.

Lukas Kwasniok über Ruthenbeck

Kwasniok selbst würde die Zusammenarbeit gerne intensivieren. “Mir kommt der Austausch noch zu kurz – aber nicht von seiner Seite, sondern von meiner Seite aus“, erklärt der Profi-Coach, denn: „Es ist tatsächlich so, dass der Alltag dich ein wenig auffrisst.“ Deswegen – und weil er sich sicher war, dass der FC in Luxemburg gewinnen würde – habe er sich auch das Youth-League-Spiel nicht live angesehen.

In Zukunft will Kwasniok bei der U19 aber genauer hinschauen. „Wenn sich die Dinge komplett eingespielt haben“, sagt er über seine eigene Arbeit mit den Profis, „würde ich schon gerne ein bisschen mehr Einblick haben.“ Doch er ist schon jetzt überzeugt: „Der Verein ist da top aufgestellt.“

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