FC Alaaf! Schlumpf Kwasniok folgt auf Schweinhorn Baumgart

Die FC-Profis beim diesjährigen Karnevalstraining. (Foto: Bucco)
Die FC-Profis beim diesjährigen Karnevalstraining. (Foto: Bucco)

Trainer-Schlumpf Lukas Kwasniok bittet zur verrücktesten Einheit der Saison: Am Dienstagmorgen hat der 1. FC Köln erstmals seit 2021 wieder ein Karnevalstraining bestritten. Mit diesen Kostümen gingen die FC-Profis zum Sessionsauftakt auf den Rasen.

Der Saisonstart war ordentlich, der Sessionsbeginn wird feuchtfröhlich: Ab 11.11 Uhr befindet sich die Stadt wieder im Ausnahmezustand – und die Profis des 1. FC Köln haben am Dienstagmorgen schon mal vorgelegt. Beim ersten Karnevalstraining seit vier Jahren stimmten sich Lukas Kwasniok und sein Team auf die jecke Party ein.

9.06 Uhr, also noch zwei Stunden vor dem Startschuss in der Stadt, strömten die kostümierten FC-Profis auf den Rasen – angeführt von Pfadfinder Florian Kainz. Kapitän Marvin Schwäbe kam im aufwendigen Biest-Kostüm, Linton Maina als Pop-Gigant Michael Jackson und Neuzugang Kristoffer Lund als Captain America.

Kwasniok erklärt sein Schlumpf-Kostüm

Zum Brings-Hit „Kölsche Jung“ absolvierten die Profis klatschend ihre Aufwärmrunde, dann rollte im Mannschaftskreis gut eine Viertelstunde der Ball – bevor es schon wieder zurück in die Kabine ging.

Trainer-Schlumpf Lukas Kwasniok. (Foto: Bucco)
Trainer-Schlumpf Lukas Kwasniok. (Foto: Bucco)

Das Trainerteam demonstrierte derweil himmelblaue Geschlossenheit und verwandelte das Geißbockheim in Schlumpfhausen. Kwasniok und seine Assistenten liefen als Schlümpfe auf. „Bei uns bezeichnet man Menschen, die nicht so viel draufhaben, leicht flapsig als Flöten-Schlümpfe. Insofern fehlt hier nur noch die Flöte“, erklärte Kwasniok die Auswahl mit einem Schmunzeln und schob nach: „Die haben wir weggelassen, weil wir in dieser Saison schon ein bisschen was geleistet haben. Deswegen wollen wir uns nicht zu sehr lächerlich machen. So ist es angemessen.“

Kwasniok: „Werden Karneval genießen“

Beim FC lässt man sich die Laune vom Derby-Dämpfer in Gladbach nicht verderben. Trotz der 1:3-Niederlage am Samstagabend war es endlich mal wieder Zeit für ein Kostümtraining – erstmals seit 2021, als Steffen Baumgart als Schweinhorn die Blicke auf sich gezogen hatte.

2022 sowie 2023 hatte jeweils der Spielplan den Geißböcken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und auch in der vergangenen Saison hatten die Verantwortlichen, nach einem zwischenzeitlichen sportlichen Tief, auf eine Karnevalseinheit verzichtet und stattdessen trainingsfrei gegeben. Nun war die Gelegenheit wieder da. Mit 14 Punkten auf dem Konto und in der Länderspielpause – beides wie damals unter Baumgart.

„Ich habe gewusst, dass ich hier zu einem speziellen Verein komme, dass das Teil der Kultur ist. Und es ist ja nicht so, dass in anderen Bereichen Deutschlands nicht gefeiert wird. Ich bin schon faschingserprobt, wie man bei uns sagt“, versicherte Kwasniok und gab den Party-Befehl: „Wir werden es uns heute gutgehen lassen, dieser guten, alten Tradition folgen und den Karneval genießen.“

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