Erst Sonderlob, dann Verletzung: Potocnik fällt schon wieder aus

Jaka Cuber Potocnik hat sich verletzt. (Foto: IMAGO / RHR-Foto)
Jaka Cuber Potocnik hat sich verletzt. (Foto: IMAGO / RHR-Foto)

Nächster Rückschlag für Jaka Cuber Potocnik: Der Leihstürmer des 1. FC Köln fällt bei seinem aktuellen Club Rot-Weiss Essen erneut mehrere Wochen aus.

Das Pech von Jaka Cuber Potocnik bei Rot-Weiss Essen nimmt kein Ende. Bereits zum dritten Mal in dieser Saison hat der 20-Jährige eine Muskelverletzung erlitten. Der Leihstürmer des 1. FC Köln hatte gerade am Wochenende beim FC Ingolstadt erst sein zweites Saisontor erzielt. Nun die bittere Diagnose.

Wie RWE am Dienstag bekannt gab, zog sich Potocnik im Auswärtsspiel eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel zu und wird mehrere Wochen ausfallen. Damit verpasst der 20-Jährige nicht nur die kommenden Wochen in der 3. Liga, sondern auch seine Rückkehr in die slowenische U21-Nationalmannschaft. Dorthin hätte der Youngster zu Wochenbeginn eigentlich reisen sollen.

Mehrere Wochen Pause

Statt eines Länderspiels am Freitagabend in den Niederlanden wird Potocnik also erneut wochenlang in die Reha müssen. Bereits in der Vorbereitung hatte sich der Stürmer eine Muskelverletzung zugezogen, weshalb er den Saisonstart in Essen verpasst hatte. Dann hatte er sich zurückgekämpft und im Heimspiel gegen Alemannia Aachen seinen ersten Treffer für seinen Leihclub erzielt.

Dann die zweite Muskelverletzung im September, die Potocnik wieder zurückwarf und drei Spiele verpassen ließ. Nun ausgerechnet nach seinem Startelf-Debüt für RWE die dritte Muskelverletzung in nur fünf Monaten: fünf Einsätze, zwei Tore – in den kommenden Wochen wird der 20-Jährige seine Statistiken nicht erweitern können.

Lob von Koschinat

Und das, nachdem Potocnik ausgerechnet am Wochenende ein großes Lob von seinem Trainer erhalten hatte. „Eigentlich weiß ganz Europa, welches Potential er besitzt, um ein Top-Stürmer zu werden“, schwärmte RWE-Coach Uwe Koschinat. „Er ist stark mit dem Kopf, hat ein gutes Gefühl in den Räumen zu sein, er ist ein top Junge.“ Schon vor dem Spiel hatte Koschinat geschwärmt: „Er nimmt einen hervorragenden Weg in den letzten Wochen, er hat so viel Potenzial. Das können wir auch im Training beobachten, denn er ist wieder bei 100 Prozent.“ Nun erst einmal wieder die nächste Pause.

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