Jaka Cuber Potocnik hat mit Rot-Weiss Essen den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst. Der Leihstürmer des 1. FC Köln traf gegen Greuther Fürth sogar zum vermeintlichen 1:2, sein Treffer wurde jedoch zurückgenommen. Ein Ex-Kölner triumphierte derweil bei seinem Abschiedsspiel.
In der 68. Minute hatte Jaka Cuber Potocnik für Rot-Weiss noch einmal für wenige Augenblicke die Hoffnung zurückgebracht. Der Leihstürmer des 1. FC Köln war beim Stand von 0:2 am Fürther Ronhof perfekt in eine Flanke von der rechten Seite eingelaufen und hatte aus fünf Metern per Direktabnahme zum vermeintlichen Anschluss getroffen. Durch den 1:0-Erfolg im Hinspiel hätte der Treffer zu diesem Zeitpunkt des Spiels zumindest die Verlängerung für die Essener in der Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeutet.
Doch nachdem sich eine Jubeltraube um den jungen Slowenen gebildet hatte, wurde der Treffer aufgrund einer knappen Abseitsposition von Potocnik zurückgenommen. Wenig später wurde der U21-Nationalspieler Sloweniens ausgewechselt. In der Schlussphase kam mit Marvin Obuz zudem noch ein Kölner Eigengewächs in die Partie. Der Flügelstürmer konnte aber auch keine Impulse mehr setzen. Zwar kam Essen in der Folge noch zu zahlreichen hochkarätigen Chancen, musste sich am Ende aber mit dem 0:2 geschlagen geben und verbleibt damit mindestens ein weiteres Jahr in der Dritten Liga.
Ex-Kölner wird zum Garanten beim Klassenerhalt
Während bei Potocnik, Obuz und allen Essenern entsprechend Frust und Enttäuschung über den verpassten Aufstieg herrschte, konnten die Fürther am Ende jubeln. Mittendrin war dabei ebenfalls ein ehemaliger FC-Spieler. Noel Futkeu traf in der 29. Minute nicht nur zum wichtigen 1:0 für die SpVgg. Der Stürmer erzielte damit gleichzeitig sein 20. Saisontor. Schon nach den regulären 34 Spieltagen hatte sich der 23-Jährige die Torjägerkanone der 2. Bundesliga gesichert.
Von Januar 2021 bis zum Sommer 2022 spielte Futkeu dabei im Nachwuchs des 1. FC Köln und kam in 17 Spielen für die U21 zum Einsatz (ein Tor). Der Angreifer wurde jedoch im Laufe seiner Zeit beim FC aufgrund interner Verfehlungen suspendiert. Über Schwarz-Weiß Essen und Eintracht Frankfurt zog es Futkeu 2024 zur SpVgg, wo er nun mit 20 Saisontoren und fünf Vorlagen mehr als nur auf sich aufmerksam machen konnte. So hat die Eintracht nun die Rückkauf-Option in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro aktiviert – wohl aber, um den Stürmer sofort wieder mit Gewinn weiterzuverkaufen. Erst einmal kann sich der Ex-Kölner jedoch über den geschafften Klassenerhalt freuen – mit fast genau 50 Prozent aller Fürther Tore hat Futkeu daran auch maßgeblichen Anteil.








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