Der 1. FC Köln muss weiterhin darauf warten, einen deutschen A-Nationalspieler in seinen Reihen zu haben. Nicht nur Lothar Matthäus hätte Said El Mala am Freitagabend in Luxemburg gerne im DFB-Trikot gesehen.
„Nagelsmann raus!“ Die Worte, mit denen Christian Clemens am Samstagmorgen sein Instagram-Reel zum Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Luxemburg eröffnete, dürften am Vorabend auch dem einen oder anderen Fan des 1. FC Köln über die Lippen oder zumindest durch den Kopf gegangen sein.
„Er lässt den kölschen Shootingstar und im Moment wohl meistgehypten Spieler gegen Luxemburg 90 Minuten auf der Bank“, sprach Clemens den Umstand an, dass Said El Mala am Freitag nicht zum Debüt kam. Natürlich war die Forderung nach dem Aus des Bundestrainers nur im Scherz gemeint – doch wie jeder, der es mit den Geißböcken hält, wollte Ex-FC-Profi Clemens den erstmals nominierten El Mala im DFB-Trikot bestaunen.
Nagelsmann hätte mit El Mala „nichts falsch machen können“
Auch Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hätte El Mala in Luxemburg „natürlich gerne gesehen“, wie er als TV-Experte bei RTL offenbarte. Zwar hatte Matthäus Verständnis dafür, dass Nagelsmann aufgrund des Spielverlaufs nichts ausprobierte: „Es war ein enges Spiel.“ Doch der Weltmeister von 1990 meinte auch: „Er hätte nichts falsch machen können, wenn er El Mala für Schade gebracht hätte.“
Nach 66 Spielminuten kam Brentfords Kevin Schade für Rechtsaußen Leroy Sané in die Partie. Auf der linken Seite ließ Nagelsmann den glücklosen Florian Wirtz durchspielen – womöglich in der Hoffnung, dass sich das Ex-FC-Talent mit einem Treffer gegen Luxemburg das ramponierte Selbstbewusstsein aufbessern kann. Doch daraus wurde genauso wenig wie aus El Malas Debüt.
El Mala beim Spielersatztraining
Seit Samstagabend ist klar, dass die Premiere des FC-Youngsters noch länger auf sich warten lassen wird. Der DFB bestätigte, dass El Mala nach der Rückreise aus Luxemburg, wo er am Vormittag noch am Spielersatztraining teilgenommen hatte, zur U21 weitergereist ist.
Nagelsmann hatte zu Beginn der Woche schon angedeutet, dass der 19-Jährige für die zweite Partie der Länderspielperiode zum Team von Antonio Di Salvo stoßen könnte. Die U21 muss in der EM-Qualifikation am Dienstagabend (18 Uhr) in Tiflis gegen Georgien ran. Bei der A-Nationalmannschaft, die am Montagabend zum Abschluss der WM-Qualifikation in Leipzig die Slowakei empfängt, kehrt der zuletzt gesperrte Karim Adeyemi in den Kader zurück.








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