Der 1. FC Köln geht mit hoher Intensität in die erste Trainingswoche, knackige Zweikämpfe sind ausdrücklich erwünscht. Ausgerechnet Said El Mala sorgt dabei am Dienstag für einen Schreckmoment.
Schrecksekunde beim Training des 1. FC Köln: Sturm-Star Said El Mala ging am Dienstag während des Vormittagstrainings gegen Isak Johannesson per Grätsche zu Werke und blieb dann mit einem Schrei auf dem Boden liegen. Schnell brachen die Kollegen die Übung ab, die Physiotherapeuten eilten dem Hoffnungsträger der Geißböcke zu Hilfe.
Der hatte den Fuß des Isländers auf das Sprunggelenk bekommen und sichtlich Schmerzen. Nach einigen Minuten stellte er sich aber wieder auf die Beine und trainierte weiter. Ganz folgenlos blieb die Blessur allerdings nicht: El Mala testete immer wieder die Beweglichkeit des linken Fußes, ging bei Spielpausen in die Hocke, um das schmerzende Gelenk zu entlasten.
Said El Mala beim Siegerfoto mit dabei
Doch am Ende hielt der 19-Jährige durch, erzielte kurz vor Trainingsschluss den vorletzten Treffer des Teams mit den gelben Leibchen und konnte sich mit seinen Mitstreitern für das Siegerfoto in dieser Vormittagseinheit vor knapp 100 Fans aufstellen.
„Intensität in den Zweikämpfen, Kreativität im letzten Drittel, kluges Umschalten nach Ballverlusten“, hatte Coach René Wagner von seinen Spielern gefordert. Und genau das lieferten die FC-Profis bei deutlich über 30 Grad beinahe zwei Stunden lang.
Doc Schäferhoff vor Ort
Immerhin: Es deutete nach der Einheit alles darauf hin, dass der Schlag auf den Fuß keine Folgen haben wird. Es war aber nicht von Nachteil, dass Team-Arzt Peter Schäferhoff am Trainingsgelände vorbeischaute. Der Mannschaftsarzt war durch den Grüngürtel mit dem Rad gekommen, horchte bei den Spielern nach, ob sie alle gut den Trainingsauftakt verkraftet haben – und dürfte in der Kabine auch schnell einen Blick auf El Malas Fuß geworfen haben.







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