Späte Joker-Tore! Rückkehrer Sbonias wechselt U21 zum Sieg

U21-Trainer Evangelos Sbonias. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
U21-Trainer Evangelos Sbonias. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Die U21 des 1. FC Köln hat nach einer wilden Schlussphase den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Beim SV Rödinghausen setzte sich das Team von Evangelos Sbonias durch einen späten Doppelschlag mit 3:2 (1:0) durch.

Erst zwei Unentschieden, dann zwei Niederlagen – und nun wieder zwei Siege. Doch die U21 des 1. FC Köln hat sich die drei Punkte in Rödinghausen am Samstagnachmittag hart erkämpfen müssen. Trainer Evangelos Sbonias, der nach seiner Rot-Sperre gegen Velbert wieder an der Seitenlinie stand, sah eine torreiche Achterbahnfahrt. Dank seiner Wechsel mit Happy End.

Tore und Highlights

28. Minute: In Rödinghausen entwickelte sich schnell ein Spiel auf ein Tor – das der Hausherren. Der FC war deutlich überlegen, scheiterte aber zunächst noch an der Latte, die Marvin Ajani nach einem scharfen Eckball von Sargis Adamyan traf. Dann aber kombinierte sich die Sbonias-Elf über Patrik Kristal, Adamyan und Bernie Lennemann stark in den Sechzehner, wo Kristal von der Grundlinie zurücklegte auf Safyan Toure, der nur noch zum 1:0 einschießen musste. Die verdiente Führung, die der FC mit in die Pause nahm.

56. Minute: Nach der Halbzeitpause war es ein deutlich ausgeglicheneres Spiel, in dem Rödinghausen nach einem Eckball das 1:1 gelang. Ein Eckball von der rechten Seite wurde verlängert und landete bei Fesenmeyer, der am zweiten Pfosten den Ausgleich markierte.

84. Minute: Vom FC kam deutlich weniger als in Halbzeit eins – und die Gastgeber drehten das Spiel. Probst lief der Kölner Defensive davon und blieb vor Torhüter Luis Hauer cool, schoss zum 1:2 ein.

87. Minute: Doch der FC meldete sich wieder zurück, die Antwort ließ nur wenige Minuten auf sich warten. Dem eine Minute zuvor eingewechselte Luiz Labenz gelang der erneute Ausgleich, das 2:2.

90+1. Minute: Und damit nicht genug. Nach einem Standard in der Nachspielzeit drehte der FC das Spiel wieder in seine Richtung. Ein Freistoß von der rechten Außenbahn erreichte am zweiten Pfosten den ebenfalls eingewechselten Luca Lechner, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und ins lange Eck zum umjubelten 3:2-Sieg traf.

Personal

So spielte der FC: Hauer – Neumann (86. Labenz), Musehund, Dabrowski, Özkan (66. Lechner) – Dürholtz (86. Borie), Kristal – Toure (66. Yacobi), Adamyan, Ajani – Lennemann (86. Belousov)

Zur Aufstellung: Sbonias musste kurzfristig auf den angeschlagenen Malek El Mala verzichten. Zudem fehlte Emin Kujovic gelbgesperrt. Etienne Borie und Neo Telle rückten im Vergleich zum 4:1 gegen Velbert auf die Bank. Für das Quartett begannen Dabrowski, Dürholtz, Ajani und Lennemann.

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