„Wie verhext!“ Jetzt auch Heintz: Innenverteidiger-Fluch geht weiter

Dominique Heintz wird in Bremen schon nach zwölf Minuten ausgewechselt. (Foto: IMAGO / Noah Wedel)
Dominique Heintz wird in Bremen schon nach zwölf Minuten ausgewechselt. (Foto: IMAGO / Noah Wedel)

Der 1. FC Köln hat das Pech in der Innenverteidigung gepachtet. Im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen (1:1) hat sich nun auch Dominique Heintz verletzt.

Aus dem Weserstadion berichtet Marc L. Merten

Der Innenverteidiger-Fluch des 1. FC Köln geht weiter. Am Samstag musste Dominique Heintz in Bremen verletzt ausgewechselt werden. Schon nach sieben Minuten setzte sich der Routinier auf den Rasen, nachdem er ohne Gegnereinwirkung ein Ziehen im linken, hinteren Oberschenkel verspürt hatte.

Zwar versuchte es Heintz danach noch mal, doch in der 12. Minute war Schluss. Der 32-Jährige musste ausgewechselt werden. Für Heintz kam Rav van den Berg zu seinem Comeback beim FC. Der Neuzugang hätte eigentlich noch einmal geschont werden sollen und war von Lukas Kwansiok nicht für die Startelf berücksichtigt worden.

Bereits sechs verletzte Innenverteidiger

Damit hat sich nun schon der sechste Innenverteidiger in dieser Saison verletzt: Julian Pauli in der Vorbereitung (Bänderriss), Luca Kilian (Kreuzbandriss), Timo Hübers (Knie-OP), van den Berg (Schulter-OP) und Joel Schmied (Muskelverletzung) waren respektive sind verletzt, nun also auch Heintz.

„Es ist alles rein hypothetisch, was ich jetzt sage“, sagte Lukas Kwasniok nach der Partie zu einer möglichen Diagnose. Doch der FC rechnet mit einem Ausfall wegen einer neuerlichen Muskelverletzung. „Das gehört leider dazu, dass jetzt gefühlt alle Innenverteidiger ausfallen. Das ist wie verhext. Für mich ist wichtig, dass wir auch da wieder Lösungen gefunden haben.“

Heintz droht Aus für 2025

Aktuell stehen Kwasniok nur noch van den Berg und Cenk Özkacar zur Verfügung. Letzterer ist der einzige Innenverteidiger, der in dieser Saison noch nicht verletzt ausgefallen ist. In Bremen spielte im Laufe der zweiten Halbzeit Sebastian Sebulonsen neben van den Berg in der Innenverteidigung der Viererkette.

Derweil soll Heintz am Sonntag in Köln untersucht werden. Sollte sich die Diagnose einer Muskelverletzung bestätigen, dürfte auch der Routinier in den kommenden Wochen ausfallen. Ihm droht damit drei Wochen vor der Winterpause das Aus in 2025.

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