Ob der Hype um seine Person, die Nationalmannschaft, Lukas Podolski oder die eigene Zukunft – bei Said El Malas erster Medienrunde gab es reichlich Themen. Das sagte der Shootingstar des 1. FC Köln über…
…das 1:1 des 1. FC Köln in Bremen: „Mein Tor war ein bisschen glücklich, aber das gehört auch mal dazu. Der Punkt war extrem wichtig. Erstens für den Kopf, aber auch für die nächsten Spiele. Das hat uns noch mal ein bisschen wachgerüttelt. Ich glaube, wir sind heiß.“
…seinen rasanten Aufstieg beim FC: „Ich finde gar nicht die Zeit, das alles zu realisieren. In der Winterpause kann ich es mal sacken lassen. Wenn man aus der 3. Liga kommt, denkt man, dass man ein bisschen Geduld haben muss. Dass es so gut läuft, ist sehr schön für mich – ich genieße es. Aber ich arbeite weiter hart.“
El Mala: „Ich bleibe normal wie immer“
…den Umgang mit dem Hype um seine Person: „Die Jungs hier helfen mir viel, auch der Staff und alle drumherum im Verein. Natürlich auch meine Familie. Ich wurde so erzogen, dass ich mir nichts darauf einbilde. Es ist schön, es ist anders als vorher, man wird häufiger erkannt – aber ich bleibe normal wie immer.“
…seine eigenen Songs von den FC-Fans: „Das ist ein extrem geiles Gefühl. Als ich es das erste Mal gehört habe, habe ich Gänsehaut bekommen. Ich hoffe, ich kann den Fans weiter Freude bereiten.“
…die steigende Erwartungshaltung: „Mit mir macht das nichts. Noch nicht – wer weiß, wie es irgendwann aussieht.“
…die Aussage von Sky-Experte Didi Hamann, dass andere FC-Spieler für ihn die Defensivarbeit erledigen sollten: „Ich sehe das anders, genauso wie unser Trainer. Ich finde zu 100 Prozent, dass ich auch nach hinten arbeiten muss. Wenn du die Defensivarbeit machst, dann stehst du gut und kannst nach vorne arbeiten und die Tore machen. Wir sind in der Liga keine gestandene Mannschaft wie die Bayern, die vielleicht mal vorne stehen bleiben können. Ich muss auf jeden Fall arbeiten.“
El Mala: „Habe ich zwei Tage später noch gemerkt“
…seine persönlichen Entwicklungsfelder: „Die Defensivarbeit ist schon ein kleines Stück besser geworden. Aber mit 19 Jahren gibt es in jedem Bereich noch Luft nach oben. Dafür arbeite ich.“
…seine körperliche Entwicklung und das erste Spiel über 90 Minuten in Bremen: „Das Spiel habe ich zwei Tage später noch gemerkt (lacht). Es hat sich aber extrem gut angefühlt, 90 Minuten zu spielen. Ich arbeite hart dafür, um die Kondition und die Grundlagen zu haben. Das ist eine schöne Erkenntnis und Bestätigung, mein erstes Spiel über 90 Minuten gemacht zu haben.“
…die Wahl zwischen Jokerrolle oder Startelf: „Das ist mir eigentlich egal. Ich glaube, aus der Jokerrolle komme ich gut, aber natürlich will jeder Spieler von Anfang an spielen.“
Ich hoffe auf weitere Nominierungen.
Said El Mala
…seine erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft: „Es war extrem schön. Ich wurde gut aufgenommen von den Jungs, es war leicht, in die Truppe reinzukommen. Das sind superliebe Jungs, es hat sehr viel Spaß gemacht und war eine coole Erfahrung. Ich hoffe auf weitere Nominierungen.“
…die WM 2026: „Daran denke ich noch gar nicht. Wir haben hier noch viele Spiele zu gehen bis zur WM. Ich versuche, alles dafür zu geben, aber wir haben auch mit Köln Ziele.“
…die neue DFB-Generation mit ihm, Lennart Karl und Assan Ouedraogo: „Nach der A-Nationalmannschaft war ich ja bei der U21, da habe ich ein bisschen mit Lennart gequatscht. Das ist ein superlieber Junge, extrem bodenständig – hat mir gefallen. Assan kenne ich schon länger, auch von der U19. Wir sind drei unterschiedliche Typen. Der eine ist kleiner, der andere noch größer als ich. Jeder hat unterschiedliche Qualitäten.“
El Mala: „Habe anderen Spielstil als Poldi“
…seine Vorbilder: „Heute habe ich kein Vorbild mehr, wo ich mir etwas abgucke. Früher war es natürlich Cristiano Ronaldo.“
…die vielen Interessenten und seine Zukunft: „Es ist normal, wenn man als junger Spieler ein paar Scorer in der Bundesliga hat, dass mehrere Clubs kommen. Ich nehme das wahr, aber mit mir macht es nichts. Das ist eine schöne Erkenntnis und eine Belohnung für die Leistung, aber ich konzentriere mich hier auf den FC – mehr nicht.“
Das ist eine Auszeichnung, mit Poldi verglichen zu werden. Mich nervt das nicht.
Said El Mala
…seine Karriere-Träume: „Jeder will in die Champions League und im besten Verein spielen – das Größte erreichen, was man kann. Darauf arbeitet jeder Fußballer hin.“
…die Vergleiche mit Lukas Podolski: „Das ist eine Auszeichnung, mit Poldi verglichen zu werden. Mich nervt das nicht. Ich habe natürlich einen anderen Spielstil als Poldi, aber wenn die Leute das sagen, lasse ich es so stehen. Kontakt hatten wir noch nicht.“
…das Heimspiel gegen St. Pauli: „Wir wissen, was auf uns zukommt. Pauli ist ein guter Gegner, auf den wir uns wie immer gut vorbereiten werden. Kein Spiel in der Bundesliga ist einfach – egal, welcher Verein und welcher Platz. Wir wollen daheim drei Punkte holen.“








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