Nach dem Leih-Transfer von Jusuf Gazibegovic prüft der 1. FC Köln für das Transferfenster im Januar Neuzugänge auf mehr als nur einer Position.
Jusuf Gazibegovic wird am Samstag gegen Union Berlin wohl nicht mehr im Kader des 1. FC Köln stehen. Der in Österreich geborene Bosnier wechselt zum 1. Januar zurück zu seinem Ex-Club Sturm Graz. Das Leihgeschäft wurde in dieser Woche perfekt gemacht. Der Rechtsverteidiger hat aktuell keine Chance mehr auf Spielzeit beim FC.
Der Abgang öffnet eine Lücke im Kader, denn aktuell haben die Geißböcke neben Sebastian Sebulonsen keinen weiteren Rechtsverteidiger in der Mannschaft. Am Donnerstag erklärte Trainer Lukas Kwasniok, dass man nun prüfe, ob der FC im Januar einen neuen Spieler für diese Position holen werde – oder ob ein Talent aus dem eigenen Stall aufrücken wird.
Cenny Neumann: Vergleich mit Woltemade-Deal
„Das wird die Vorbereitung zeigen. Cenny Neumann macht einen echt guten Eindruck“, sagte Kwasniok über das erst im Sommer verpflichtete U19-Talent. Kwasniok will sich Neumann im Trainingslager in Spanien vom 2. bis 9. Januar anschauen und dann bewerten, ob der FC noch einmal aktiv werden will. Dabei zog er einen Vergleich zu einem der größten deutschen Talente.
„Wenn man sich die Geschichten von jungen Spielern anschauen, dann funktionieren sie nur dann, wenn man ihnen Raum und Zeit zur Entwicklung gibt“, sagte Kwasniok und bezog sich auf den geplatzten Deal von Nick Woltemade zum FC Bayern München. „Dann wäre es auch für Lennart Karl schwierig geworden, wenn der Woltemade-Deal geklappt hätte“, sagte Kwasniok.
Gerüchte um Brackelmann
Und weiter: „Wir werden das im Januar unter die Lupe nehmen, was Sinn macht. SebSeb (Sebastian Sebulonsen, d. Red.) ist nicht verletzungsanfällig. Du musst also keinen holen, der zu 100 Prozent vom ersten Tag an da sein muss.“ Neumann könnte also seine Chance bekommen und den Kaderplatz des verliehenen Gazibegovic einnehmen. Bei der U21 konnte der Neumann, der im Sommer von RB Leipzig gekommen war, bereits für höhere Aufgaben empfehlen.
Darüber hinaus behebt die Rückkehr von Dominique Heintz und Joel Schmied (kehrt am 2. Januar ins Training zurück) die ärgsten Sorgen in der Innenverteidigung. Doch dort will der FC wohl sicher nachlegen. Auch wenn sich Kwasniok am Donnerstag zurückhielt. „Rav ist wieder da, aber er muss im Rhythmus bleiben. Mit der Rückkehr von Joel erübrigt sich die absolute Not“, sagte der FC-Trainer. „Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns zeitgleich drei bis vier Innenverteidiger ausfallen. Das war in den letzten Spielen der negative Gamechanger.“ Dennoch soll im Januar ein Neuer kommen. Zuletzt gab es Gerüchte um Calvin Brackelmann.





Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!