„Schrecklicher Transfer!“ FC-Stürmer bei Leihclub schon abgeschrieben

Imad Rondic hat auch in Polen einen schweren Stand. (Foto: IMAGO / Newspix)
Imad Rondic hat auch in Polen einen schweren Stand. (Foto: IMAGO / Newspix)

Die Leihe von Imad Rondic zu Rakow Czestochowa verläuft bislang nicht wie erhofft. Der Stürmer des 1. FC Köln kommt auch beim polnischen Erstligisten nicht zurecht – und erntet nach einem halben Jahr viel Kritik. 

Rakow Czestochowa hat sein letztes Ligaspiel im Jahr 2025 am Sonntag mit 0:1 gegen Zaglebie Lubin verloren. Auch Imad Rondic konnte der Niederlage nichts ändern. Der Leihstürmer des 1. FC Köln wurde in der 76. Minute eingewechselt – konnte seiner Mannschaft aber erneut keinen positiven Impuls mehr verleihen. 

Nach zwölf Einsätzen kommt der Bosnier nach wie vor auf null Torbeteiligungen. Nur viermal stand Rondic dabei in der Startelf von Trainer Marek Papszun, zuletzt reichte es jedoch nur noch für kurze Joker-Einsätze. Kurz nach seiner Einwechslung am Sonntag fiel schließlich das 0:1, Rondic fiel in der Nachspielzeit zudem durch eine unnötige Gelbe Karte auf. Die polnische Presse schrieb hinterher von einer „katastrophalen Einwechslung“ (transfery.info).

„Die Geduld ist am Ende“

Rondic kehrte dabei im Sommer in die polnische Ekstraklasa zurück, um nach seinem erfolglosen halben Jahr beim 1. FC Köln sportlich wieder in die Spur zu finden. Bislang passiert für den Stürmer jedoch genau das Gegenteil. Auch die Fans von Rakow haben inzwischen die Geduld verloren. 

„Ich habe genug von Imad Rondić. Die Geduld ist am Ende. In dieser Form sollte dieser Spieler nicht auf den Platz gehen. Während seines halbjährigen Aufenthalts bei Raków kann ich nicht eine einzige gute Aktion nennen. Ein schrecklicher Transfer“, schrieb der polnische Journalist Kamil Głębocki auf der Plattform X

Fan süffisant: Mehr Gelbe Karten als Schüsse auf das Tor

Ein anderer User meinte: „Rondic zeigte in Raków absolut nichts, obwohl er eine ähnliche Anzahl an Einsatzmöglichkeiten hatte.“ Zudem ergänzte ein Fan süffisant, dass Rondic während seiner Zeit bei Rakow mehr Gelbe Karte gesammelt als Schüsse auf das Tor abgegeben habe. Zudem hätte die Einwechslung von Rondic am Ende dem Gegner geholfen. „Rondic erneut dramatisch“, meinte Radosław Baran. 

Dass Rakow im kommenden Sommer auf Basis dieser Leistungen die vertraglich vereinbarte Kaufoption zieht, erscheint aktuell mehr als unwahrscheinlich. Vielmehr wird im Netz bereits spekuliert, ob der Bosnier sein Glück im Winter schon wieder woanders sucht. Beim FC jedenfalls hat der Angreifer keine Zukunft mehr. Schon im Sommer wurde Rondic von Trainer Lukas Kwasniok aussortiert und durfte nicht mehr am Mannschaftstraining der Profis teilnehmen. Für Widzew Lodz erzielte der Stürmer seinerzeit immerhin 16 Tore und fünf Vorlagen in 55 Spielen. Davon ist Rondic aktuell jedoch weit entfernt. 

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