So viel verdient der neue Vorstand – neuer Büroleiter soll Arbeit koordinieren

FC-Präsident Jörn Stobbe. (Foto: Bucco)
FC-Präsident Jörn Stobbe. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat die Vergütung des neuen Vorstands geregelt. Das neue Präsidium geht dabei einen anderen Weg als die Vorgänger. Zudem bekommt die FC-Führung einen neuen Mitarbeiter.

Seit 2019 wird der Vorstand des 1. FC Köln für seine Arbeit finanziell entschädigt. Dieses Novum in der FC-Geschichte sah bislang vor, dass der Präsident der Geißböcke 150.000 Euro und die beiden Vizepräsidenten je 100.000 Euro erhalten sollen. Nun werden diese insgesamt 350.000 Euro anders verteilt.

Präsident Jörn Stobbe sowie die Vizepräsidenten Jörg Alvermann und Ulf Sobek, die Ende September von den FC-Mitgliedern gewählt wurden, teilen sich zwar weiterhin dieses jährliche Budget. Allerdings haben sich die drei Vorstandsmitglieder darauf verständigt, ihre Arbeit gleich zu vergüten. Jeder erhält denselben Betrag, der bei rund 117.000 Euro pro Jahr liegt. Die Kölnische Rundschau berichtete zuerst.

Darum ist der neue Vorstand teurer

Der ehemalige Vorstand mit Werner Wolf, Carsten Wettich und Eckhard Sauren hatte noch die ursprüngliche Aufteilung vorgesehen, wobei Fondsmanager Sauren auf seine Vergütung freiwillig verzichtet hatte. In Summe kostet der neue Vorstand die Geißböcke also 100.000 Euro pro Jahr mehr an Aufwandsentschädigungen.

Darüber hinaus verfügt das neue Führungstrio nun auch über ein eigenes Büro im Geißbockheim, welches eine dauerhafte Präsenz des Vorstands vor Ort ermöglichen soll. Vor allem Stobbe und Sobek wollen regelmäßig vor Ort sein, da ihr Vorstandsposten die Haupttätigkeit ist. Alvermann arbeitet weiter als Anwalt.

Vorstand stellt Herpel als Büroleiter ein

Geleitet wird dieses neue Vorstandsbüro ab sofort von Philipp Herpel, für den eigens die neue Position des Büroleiters geschaffen wurde. Herpel ist im Umfeld der Geißböcke seit vielen Jahren bekannt. Der Sportökonom hat sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zu Wort gemeldet und gilt als Verfechter eines investorenfreien FC. 2022 bewarb er sich einst mit Sobek und Stefan Jung selbst als Vorstandsteam.

Künftig arbeitet Herpel hauptamtlich für den FC und soll als Leiter des Vorstandsbüros die Arbeit des Präsidiums strukturieren, Abläufe koordinieren, Sitzungen vorbereiten und als Schnittstelle zwischen Vorstand und Geschäftsstelle fungieren. Diese Arbeiten wurden in der Vergangenheit entweder von einer Vorstandsassistenz oder der Assistenz der Geschäftsführung übernommen.

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