Dreifache Titelchance zeigt: FC weiter eine der besten Adressen des Landes

Eines der bisherigen Highlights der U19 war fraglos das Weiterkommen in der Youth League beim FC Midtjylland. (Foto: GEISSBLOG)
Eines der bisherigen Highlights der U19 war fraglos das Weiterkommen in der Youth League beim FC Midtjylland. (Foto: GEISSBLOG)

Die U19 des 1. FC Köln hat eine überzeugende Vorrunde gespielt. Der amtierende deutsche A-Juniorenmeister ist nicht nur in Sachen Titelverteidigung voll auf Kurs, sondern hat auch noch im DFB-Pokal und auf europäischem Parkett alle Titelchancen. Das GEISSBLOG blickt auf id zweite Saisonhälfte.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Vorsaison haben wohl nur die kühnsten Optimisten rund um das Geißbockheim erwartet, dass die neu formierte U19 des 1. FC Köln auch in der laufenden Saison wieder für Furore sorgen könnte. Doch genau das tut das Team von Meistertrainer Stefan Ruthenbeck. Ob Meisterschaft, DFB-Pokal oder UEFA Youth League: Die Geißböcke sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten.

„Wir fangen bei null an.“ Ruthenbeck musste vor Saisonstart eine neue Mannschaft formen, die möglichst an die Leistungen des vorherigen A-Jugend-Jahrgangs anknüpfen sollte. Nach einem eher durchwachsenen Vorbereitungsstart fand sich die Mannschaft mehr und mehr und ließ nach Testspiel-Siegen gegen Borussia Dortmund und Ajax Amsterdam Hoffnung aufkommen, dass auch in der laufenden Saison mit den Geißböcken zu rechnen sein wird.  

Breiter Kader mit vielen Talenten 

Der Kern der aktuellen Mannschaft ist zusammengestellt aus jenen Spielern, die im Meisterjahr zum jüngeren Jahrgang gehört hatten. Hinzu kamen die Spieler des letztjährigen B-Jugend-Teams von Manuel Hartmann, das nach starker Saison erst im K.o.-Spiel gegen RB Leipzig die Segel streichen musste. Neu zum FC stießen Mittelfeldspieler Arian Güzel (von FC Schalke 04) sowie Linksverteidiger Pierre Tampier-Eken und Maik Afri Akumu (beide von Hertha BSC Berlin).

Aus einer auch in der Breite starken Mannschaft konnten in der bisherigen Saison Spieler aus allen Mannschaftsteilen auf sich aufmerksam machen. In der Innenverteidigung sorgten Luis Stapelmann und Assad Kotya-Fofana dafür, dass die FC-Defensive mit nur neun Gegentoren die beste der Vorrundengruppe war. Davor zog Kristyan Irmiev geschickt die Fäden und in der Offensive wussten besonders Fynn Schenten und Jason Ramirez Ponente wettbewerbsübergreifend zu überzeugen.

Tanz auf drei Hochzeiten 

In der Meisterschaft kamen die Geißböcke spätestens mit Beginn der Rückrunde richtig in Fahrt. Nach einer 0:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf siegten die FC-Talente fünfmal hintereinander und verdrängten den Nachwuchs des FSV Mainz 05 noch vom ersten Tabellenplatz – gleichbedeutend mit der mehr als souveränen Qualifikation für die Hauptrunde.

Auch im DFB-Pokal gaben sich die FC-Talente keine Blöße. Zum Auftakt in den Pokalwettbewerb siegte man deutlich mit 5:1 beim VfB Halberstadt und auch gegen die Stuttgarter Kickers hatte man beim 4:0 in der zweiten Runde keine Probleme. 

Zu den Highlights der bisherigen Saison zählen die erfolgreichen Auftritte in der Youth League. Besonders die stimmungsvollen Heimspiele gegen Racing Union Luxemburg und den dänischen Vertreter FC Midtjylland werden den Kölner Nachwuchshoffnungen noch länger in Erinnerung bleiben. Das nächste Highlight wartet mit dem Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand im RheinEnergieStadion (der GEISSBLOG berichtete). 

Holt der 1. FC Köln wieder einen Titel?

Als einzige deutsche Mannschaft ist die U19 nach der Winterpause somit noch in drei Wettbewerben aktiv. Allein das zeigt, dass in der Nachwuchsabteilung des Vereins auch in dieser Saison einiges richtig gemacht wird. Sollten die FC-Talente den Lauf aus der laufenden Saison mit in das nächste Jahr nehmen, wird mit ihnen auch in der Meisterschafts-Hauptrunde (Gruppengegner: FC Energie Cottbus, Hamburger SV, SSV Ulm 1846, VfL Bochum, VfB Stuttgart) zu rechnen sein.

Im DFB-Pokal spielen die Kölner im nun folgenden Spiel bei Eintracht Frankfurt bereits um den Einzug in das Halbfinale – vielleicht der kürzeste Weg zu einem erneuten Titelgewinn.

Mindestens genauso schwierig dürfte die nächste Hürde auf europäischer Bühne werden, schließlich wartet mit Inter Mailand ein echtes Schwergewicht auf den FC. Trotzdem: Die Kölner Talente werden aus gutem Grund mit breiter Brust in das Spiel gehen und beweisen wollen, dass der FC auch in dieser Saison zu den besten Adressen im deutschen Nachwuchsfußball gehört.

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