Zahlreiche Vereine sollen sich für Ayoube Amaimouni-Echghouyab interessiert haben – darunter auch der 1. FC Köln. Nun allerdings hat sich der Drittliga-Torjäger der TSG Hoffenheim für einen sofortigen Wechsel zu Eintracht Frankfurt entschieden.
Wie ein erfolgreicher Sprung aus der 3. Liga in die Bundesliga aussieht, ließ sich in den vergangenen Monaten beim 1. FC Köln bestaunen. Said El Mala, der in der Vorsaison mit 13 Treffern sowie fünf Vorlagen für Viktoria Köln brilliert hatte, knüpft im Oberhaus mit bislang sechs Toren und drei Assists in 15 Partien nahtlos an seine Scorerquote an.
In der 3. Liga sorgte derweil erneut ein junger Flügelstürmer für Furore. Ayoube Amaimouni-Echghouyab traf für die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim neunmal und legte sechs weitere Tore auf. Das erinnerte durchaus an El Mala, wobei der Marokkaner anders als der Kölner Shootingstar die rechte Seite beackert.
„Großes nationales wie internationales Interesse“
Gemeinsam auf dem Platz stehen werden El Mala und Amaimouni-Echghouyab künftig nicht, auch wenn der FC laut Reviersport zuletzt zu den zahlreichen Interessenten für den 21-Jährigen galt. Am Freitag hat stattdessen Eintracht Frankfurt die Verpflichtung des Youngsters verkündet und diesen mit einem langfristigen Vertrag bis 2031 ausgestattet.
Hoffenheims Sportdirektor Frank Kramer sagt: „Ayoube hat in unserer U23 sehr gute Leistungen gezeigt, die großes nationales wie internationales Interesse an ihm geweckt haben.“ Zwar habe man frühzeitig die Gespräche mit Amaimouni-Echghouyab aufgenommen, doch dieser habe sich „gegen die ihm aufgezeigte langfristige Perspektive bei der TSG entschieden und uns nach dem Ende der Hinrunde mitgeteilt, dass er spätestens im Sommer einen anderen als den TSG-Weg einschlagen möchte“.
Auch Gerüchte um BVB und Leverkusen
Als Interessenten galten unter anderem Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, der Hamburger SV, der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart, Schalke 04, Como, der FC Brügge – und eben Eintracht Frankfurt. Zu große und zu hochkarätige Konkurrenz für die Kölner, trotz des Positivbeispiels Said El Mala.
„Ayoube Amaimouni-Echghouyab passt mit seinem sportlichen Profil und seiner Entwicklungsfähigkeit sehr gut zu unserem Team. Seine rasante Entwicklung ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international aufgefallen. Umso mehr freut es uns, dass er sich für unseren Weg und klaren Plan, den wir ihm aufgezeigt haben, entschieden hat“, so Frankfurts Sportdirektor Timmo Hardung.






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