Stefan Posch kehrt in die Bundesliga zurück und schließt sich dem 1. FSV Mainz 05 an. Auch der 1. FC Köln soll an dem Innenverteidiger interessiert gewesen sein. Derweil bleibt die Situation um Sebastiaan Bornauw unklar.
Der Tabellenvorletzte 1. FSV Mainz 05 hat sich für die Rückrunde mit einem weiteren Innenverteidiger verstärkt. Wie der Transferjournalist Alfredo Pedullà zuerst berichtete, wird sich Stefan Posch dem Abstiegskandidaten für ein halbes Jahr auf Leihbasis ohne Kaufoption anschließen. Der Österreicher war zuvor vom FC Bologna an Como verliehen, kam dort aber nicht auf die erhoffte Spielzeit und bangt derzeit um seinen Platz im WM-Kader von Ralf Rangnick.
Entsprechend soll der ehemalige Hoffenheimer einigen Vereinen in der Bundesliga angeboten worden sein – darunter unter anderem auch dem 1. FC Köln. Wirklich konkret wurde es zwischen den Geißböcken und dem 28-Jährigen jedoch nicht. Nun haben die Mainzer die Zusage von Posch, der bereits 109 Bundesliga-Spiele absolviert hat, erhalten. Noch am Mittwoch soll der Medizincheck über die Bühne gehen, ehe der Abwehrspieler seinen Leihvertrag bei den 05ern unterschreibt.
Bornauw in Leeds wieder außen vor
Der FC befindet sich derweil weiterhin auf der Suche nach Verstärkung auf dem Transfermarkt. Wie die Bildzeitung berichtet, soll Sebastiaan Bornauw dabei weiterhin ein mögliches Ziel der Kölner sein. Nachdem der Belgier vor dem Jahreswechsel aufgrund einer Verletzung von Joe Rodon zweimal in der Startelf gestanden hatte, wurde der Innenverteidiger zuletzt zweimal nur noch kurz vor Schluss eingewechselt. Dabei wurde ihm unter anderem Rechtsverteidiger James Justin vorgezogen, der zuvor ebenfalls einen schweren Stand unter Trainer Daniel Farke hatte.
Wie der GEISSBLOG bereits berichtete, stand Bornauw bereits kurz vor einem Wechsel und hätte am 2. Januar mit ins Trainingslager nach Spanien reisen soll. Während sich der Ex-FC-Profi eine Leihe zurück in die Domstadt zwar weiterhin gut vorstellen können soll, lässt Leeds seinen Spieler ohne Ersatz jedoch wohl nicht ziehen. Derweil sollen inzwischen auch andere Bundesligisten eine Leihe des viermaligen belgischen Nationalspielers auf dem Schirm haben. Eine schnelle Entscheidung in dieser Personalie deutet sich aktuell aber nicht an.
Wie groß ist die Not wirklich?
Offen ist derweil, wie groß die Verantwortlichen die Not in der Innenverteidigung wirklich noch bewerten. Joel Schmied kehrte in dieser Woche wieder auf den Platz zurück und absolvierte erste individuelle Einheiten mit Ball. Möglich, dass der Schweizer noch in dieser Woche sukzessive wieder ins Mannschaftstraining integriert wird. Zudem ist auch eine Rückkehr von Dominique Heintz nach seinem Muskelfaserriss absehbar.

Darüber hinaus stehen mit Rav van den Berg, Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey drei weitere gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Letzterer hatte sofort überzeugt und kaum Anpassungsschwierigkeiten an die Bundesliga gezeigt. Dass der Engländer zuletzt mit dem Training ausgesetzt hatte, dürfte ebenfalls kein allzu großer Grund zur Sorge sein. Auf die Frage, wie es dem 20-Jährigen gehe, antworte Lukas Kwasniok am Mittwoch nach dem Training zumindest mit einem knappen „gut“.
Zudem stehen mit Eric Martel und Sebastian Sebulonsen weitere Optionen für die Innenverteidigung zur Verfügung. Entsprechend dürfte aus FC-Sicht derzeit nur Handlungsbedarf bestehen, sollte sich eine kostengünstige und attraktive Sofort-Lösung auftun. Ob diese am Ende Sebastiaan Bornauw heißt, könnte womöglich auch erst kurz vor Transferschluss am 2. Februar feststehen.







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