Der 1. FC Köln plant aktuell keine weiteren Transfers mehr im Januar. Die Bundesliga-Frauen setzen auf ihren funktionierenden Kader und hoffen auf drei baldige Rückkehrerinnen.
Nicht nur bei den Bundesliga-Männern des 1. FC Köln geht es auf dem Transfermarkt im Januar in die entscheidende Phase. Auch die Bundesliga-Frauen können noch bis zum 1. Februar aktiv werden. Doch darauf läuft es nicht hinaus.
„Wir haben keinen Bedarf“, stellte Britta Carlson nach dem Heimspiel gegen den SC Freiburg klar. „Wir haben einen guten Kader und ich vertraue den Spielerinnen.“ Die Geißböcke stehen aktuell mit 24 Punkten aus 15 Spielen auf Rang sechs und haben lediglich drei Zähler Rückstand auf Platz drei, welcher zur Qualifikation für die Champions League reichen würde.
Langzeit-Verletzte sollen zurückkehren
Und dabei plagen den FC immer wieder Verletzungen. Mit Irina Fuchs hat sich die eigentliche Nummer vier im Kölner Tor inzwischen zur Nummer eins gemausert, nachdem sich alle drei Torhüterinnen vor ihr verletzt hatten. Marina Hegering war im Sommer 2025 aus Wolfsburg gekommen, um als Leistungsträgerin und Führungsspielerin voranzugehen, hat aber die letzten fünf Spiele verpasst.
Taylor Ziemer konnte in dieser Saison noch überhaupt nicht für den FC auflaufen, nachdem die US-Amerikanerin in der letzten Saison die beste Torschützin der Geißböcke gewesen war. Dasselbe gilt für Dóra Zeller. Die erfahrene Ungarin fehlt noch immer mit einer Knieverletzung. Immerhin: Hegering soll bald zurückkehren, und auch Zeller macht Fortschritte. Bei Ziemer hält sich der FC mit Prognosen zurück.
Keine Abgänge im Winter geplant
„Es kommen noch einige Verletzte zurück“, sagte Carlson mit Blick auf die kommenden Wochen. „Jetzt müssen wir wieder einige aus dem Kader streichen, das wird in den nächsten Wochen noch schwerer. Daher sehe ich aktuell nicht den Bedarf für Neuzugänge.“ Das war vor Weihnachten noch anders gewesen, als der FC zwischenzeitlich nicht einmal die Bank am Spieltag mit Spielerinnen vollständig hatte füllen können.
Daher gilt auch, dass keine Spielerin den FC mehr verlassen soll. „Es kann immer schnell passieren, dass noch jemand gehen will, aber ich weiß aktuell von nichts“, sagte Carlson am Wochenende. Geplant ist, dass der Kader bis zum Sommer zusammenbleiben soll, um erst nach der schon jetzt erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte zur nächsten Spielzeit gezielt und mit viel Vorlaufzeit die Mannschaft weiter zu verstärken.







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