„Hi, FC-Fans!“ So hat am Mittwoch die erste Drohnen-Show vor dem RheinEnergieStadion begonnen. Der 1. FC Köln erlebte anschließend zum Anstoß eine große Pyro-Show der Fans mit einer achtminütigen Unterbrechung.
Das haben die Fans des 1. FC Köln noch nie gesehen. Vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München schwebten insgesamt 300 leuchtenden Drohnen koordiniert am Himmel vor dem RheinEnergieStadion. Hauptsponsor Rewe hatte die Aktion in die Wege geleitet: Die Fans sollten in Müngersdorf mit einer Drohnen-Choreografie begrüßt werden.
Hennes beim Kopfball, das Wappen der Geißböcke in blinkenden Lichtern, der Schriftzug „Come on FC“ über den Pylonen des Stadions: Es war eine spektakuläre Begrüßung der 50.000 Fans in Müngersdorf, auch wenn der Großteil der Anhänger nach dem 1:3 gegen den FC Bayern enttäuscht wieder nach Hause gehen musste.
Pyro-Show vor dem Anpfiff
Für Aufsehen sorgte kurz vor dem Anpfiff auch die aktive Fanszene des 1. FC Köln. Zu einer Choreografie in der Südkurve entzündeten die Ultras Dutzende Pyro-Fackeln und ließen die Kurve in Weiß und Rot erstrahlen. Allerdings hüllten die Fackeln die Fans auch in dichte Rauchschwaden. Zunächst schienen sich diese auf den Weg durch das Stadiondach zu machen. Dann kam es anders.
Weil sich die schwere Wolkendecke plötzlich absenkte und über den Rasen legte, musste die Partie des 17. Bundesliga-Spieltags für acht Minuten unterbrochen werden. Spieler wie Ragnar Ache oder Said El Mala hielten sich minutenlang ihr Trikot vor die Nase, um den beißenden Rauch nicht einzuatmen. Am Ende musste die erste Halbzeit mit elf Minuten nachgespielt werden.
Strafe mindestens hoch fünfstellig?
Der FC erwartet nun eine deftige Strafe durch den Deutschen Fußball-Bund. Die genaue Höhe ist unklar. Zunächst müssen alle pyrotechnischen Gegenstände gezählt und summiert werden. Dann muss der DFB entscheiden, ob der FC durch die lange Spielunterbrechung eine zusätzliche Strafe erhält. Wenn ein Spiel wegen Fan-Verhalten fünf Minuten später angepfiffen wird, verdoppelt sich die Strafe. Wie der DFB nun bei acht Minuten Unterbrechung während des Spiels entscheidet, muss sich erst noch zeigen. Doch beim FC rechnet man bereits mit einer hoch fünfstelligen Strafe.







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