Ragnar Ache konnte nicht mehr auftreten, Said El Mala benötigte einen Eisbeutel. Drohen dem von Personalsorgen gebeutelten 1. FC Köln nach dem 1:2 gegen RB Leipzig die nächsten Ausfälle? Lukas Kwasniok gibt sich zunächst mal gelassen.
Die Niederlage war unnötig, das Zustandekommen mit dem nicht gegebenen Elfmeter frustrierend. Doch kommt es für den 1. FC Köln nach dem 1:2 gegen RB Leipzig noch dicker? Ragnar Aches Auswechslung zum Ende der regulären Spielzeit sorgte für neue personelle Fragezeichen.
Im Vorfeld der Partie waren bereits die zuletzt so formstarken Linton Maina (Rippenbruch) und Alessio Castro-Montes (Muskelverletzung) ausgefallen. Lukas Kwasniok hofft, dass sich Ache nun nicht auch noch ins Lazarett verabschiedet.
Kwasniok nach Ache-Aus „positiv gestimmt“
„Er hat in einem Duell etwas im Knie gespürt“, berichtete der FC-Trainer am Sonntag, gab sich aber leicht optimistisch: „Aktuell geht es ihm gut, die Schmerzen sind nicht allzu groß. Insofern sind wir positiv gestimmt.“ Wenngleich Kwasniok ergänzte: „Wir müssen natürlich die Untersuchungen abwarten.“ Am Montag wartet auf Ache wohl ein MRT-Check in der MediaPark-Klinik.
Die Bilder von Sonntag ließen zunächst nichts Gutes vermuten. Schon im Laufe der zweiten Halbzeit hatte Ache sichtbare Probleme gehabt, sich immer wieder ans Bein gefasst. Der Stürmer, der zum dritten Mal in Folge in der Startelf stand und sich körperlich eigentlich so fit wie noch nie in seiner Karriere fühlt, biss auf die Zähne.
Bis zur 88. Minute: Ache setzte sich im Leipziger Sechzehner auf den Rasen und zeigte an: Es geht nicht mehr. Begleitet von Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff und Physiotherapeut Christian Osebold ging er vorzeitig in die Kabine. Osebold musste Ache stützen, weil dieser mit links nicht mehr wirklich auftreten konnte. Youngster Fynn Schenten kam für die Nachspielzeit.
„Nichts Wildes“ bei El Mala
Doch nicht nur Ache humpelte nach der bitteren Niederlage angeschlagen durchs RheinEnergieStadion, auch Said El Mala war in den Katakomben mit einem dicken Eisbeutel an der Hüfte unterwegs. Der Shootingstar hatte bereits nach neun Minuten einen Schlag von Benjamin Henrichs abbekommen und sich mehrfach an die getroffene Stelle gefasst.
Kwasniok rechnet allerdings noch weniger als bei Ache mit einem Ausfall. „Das habe ich nicht wahrgenommen. Said hat 90 Minuten gespielt und keine Anzeichen gemacht, dass es nicht weitergeht. Es ist nichts Wildes“, ist der Trainer überzeugt, auch am Samstag in Stuttgart auf El Mala setzen zu können.







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