Die Frauen des 1. FC Köln sind in der Bundesliga zu Hause gegen die SGS Essen gefordert. Trainerin Britta Carlson und ihr Team haben gegen das Tabellen-Schlusslicht einen Heim-Dreier fest im Blick.
Nächstes Montagabend-Spiel für die Frauen des 1. FC Köln in der Bundesliga: Nach dem bitteren 1:2 beim Spitzenteam VfL Wolfsburg treten Trainerin Britta Carlson und ihr Team diesmal wieder im heimischen Franz-Kremer-Stadion an. Zu Gast ist ab 18 Uhr die SGS Essen.
Das Kölner Ziel ist klar: Gegen das Kellerkind soll natürlich der Heim-Dreier her! Und anders als noch vor einer Woche sind die Kölnerinnen auf dem Papier auch der klare Favorit.
FC-Frauen wollen Heim-Dreier gegen Essen
Denn beim kommenden FC-Gegner läuft sportlich aktuell wenig zusammen. Die Essenerinnen um ihre belgische Trainerin Heleen Jaques sind im neuen Jahr noch ohne Erfolgserlebnis, beide Partien nach der Winterpause – in Hamburg (1:2) und gegen Union Berlin (2:4) – gingen verloren. Aus den vergangenen vier Bundesliga-Partien holte die SGS ohnehin nur ein mageres Pünktchen.
Die logische Konsequenz: Mittlerweile findet sich Essen sogar am Tabellenende wieder, übernahm die Rote Laterne von Carl Zeiss Jena, das am Sonntag durchaus überraschend bei Union Berlin mit 2:1 triumphierte.
Essen braucht also dringend Punkte. Doch SGS-Trainerin Jaques rechnet mit einer schweren Aufgabe im Franz-Kremer-Stadion. „Der 1. FC Köln ist ein anspruchsvoller Gegner. Sie spielen einen sehr strukturierten, gepflegten Fußball, sind extrem dynamisch am Ball und ohne Ball üben sie mit ihrem aggressiven Pressing konstant Druck aus. Das macht sie zu einer schwierig zu bespielenden Mannschaft“, so die Belgierin.
Haben FC-Frauen die Wolfsburg-Pleite verdaut?
Für die Kölnerinnen wird es derweil darauf ankommen, die ärgerliche Schlappe von Wolfsburg aus den Köpfen zu bekommen. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte Carlsons Team dem Tabellenzweiten am vergangenen Montagabend große Probleme bereitet. Am Ende musste sich der FC wie schon im Hinspiel denkbar knapp und unglücklich geschlagen geben – obwohl er über weite Phasen des Spiels auf Augenhöhe war.
„Ich kann meiner Mannschaft nur zu der Leistung gratulieren. Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht“, hatte Carlson im Anschluss gesagt. Aber auch betont: „Das ist dann eben der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft, die aus den wenigen Möglichkeiten und unseren Fehlern dann die Tore macht.“
Auch Degen und Vogt langfristig gebunden
Doch Kölns Trainerin sah auch viel Positives: „Das nehmen wir mit: Dass wir auch auf höherem Niveau mittlerweile ganz gut mithalten können. Nur die Ergebnisse fehlen uns halt noch.“ Genau ein solches soll es am Montag nun aber gegen Essen geben.
Für zusätzlichen Auftrieb könnten die nächsten Vertragsverlängerungen sorgen. Nachdem zuletzt schon Trainerin Carlson sowie Amelie Bohnen und Vanessa Leimenstoll neue Arbeitspapiere unterschrieben hatten, verlängerten nach dem Wolfsburg-Spiel auch Celina Degen und Eigengewächs Laura Vogt – jeweils bis 30. Juni 2028.







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