13 Punkte, 11:4 Tore: Diese Kwasniok-Serie lässt auf die Wende hoffen

Im Hinspiel schlugen Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln den HSV von Trainer Merlin Polzin mit 4:1. (Foto: IMAGO / Uwe Kraft)
Im Hinspiel schlugen Lukas Kwasniok und der 1. FC Köln den HSV von Trainer Merlin Polzin mit 4:1. (Foto: IMAGO / Uwe Kraft)

Womöglich kommt der Hamburger SV – trotz seiner Formstärke – für den 1. FC Köln und Lukas Kwasniok genau zur richtigen Zeit: Die Hanseaten zählen zu den persönlichen Lieblingsgegnern des Trainers.

Im Hamburger Volksparkstadion unternimmt der 1. FC Köln den nächsten Anlauf, endlich mal ein Samstagabend-Spiel zu gewinnen. Die bisherigen sieben Top-Spiele in dieser Saison haben die Geißböcke allesamt verloren – zuletzt das bittere 1:2 gegen Borussia Dortmund mit der geraubten Ausgleichschance per Elfmeter in der Nachspielzeit.

Im Duell mit dem HSV gibt es jedoch auch endlich mal eine Serie, die für den FC spricht. Speziell für Lukas Kwasniok. Denn der Mitaufsteiger zählt zu den Lieblingsgegnern des 44-Jährigen. Nur gegen Hansa Rostock (sechs) hat er in seiner Trainer-Karriere noch mehr Siege eingefahren als gegen den HSV (fünf).

Kwasnioks Serie gegen den HSV

Von neun Aufeinandertreffen mit dem HSV hat Kwasniok lediglich zwei verloren – letztmals im Oktober 2022. In den letzten fünf Duellen mit den Rothosen hat Kwasniok 13 von 15 möglichen Punkten geholt, das Torverhältnis lautete 11:4. Vor dem 4:1-Erfolg mit dem FC im Hinspiel hatte der Trainer den HSV immer wieder mit dem SC Paderborn zur Verzweiflung gebracht.

Merlin Polzin, der die Hamburger im Laufe der vergangenen Zweitliga-Saison als Chefcoach übernahm, hat seine beiden Spiele gegen Kwasniok verloren – mit 1:6 Toren. Apropos Polzin. Was dem FC-Trainer imponiert: Trotz einer schwierigen Phase zum Saisonstart wurde in der Hansestadt nie am 35-Jährigen gezweifelt.

Kwasniok hebt hervor: Keine Diskussionen um Polzin

„Ich habe da nie eine Diskussion um einzelne Personen mitbekommen – außer im Winter, da ging es aber um andere Dinge.“ Die Trennung von Sportboss Stefan Kuntz. „Ich hatte immer das Gefühl“, klingt der im FC-Umfeld hinterfragte Kwasniok fast ein bisschen neidisch, „dass da eine Einheit zugegen ist, dass sie auch in einer schwierigen Situation sehr wohl um die Qualitäten von Merlin und dem Trainerteam wussten und um die Qualitäten der Mannschaft.“

Dennoch will er natürlich seinen sechsten Sieg gegen den HSV holen, der wohl gleichzeitig sein bislang wichtigster wäre. Wobei Kwasniok die Partie im Norden nicht als Sechs-Punkte-Spiel bezeichnen will. „Dann hätten wir jetzt acht vor der Brust.“ Doch: „Natürlich ist es gegen direkte Konkurrenten immer sinnig, zumindest erst mal nicht zu verlieren.“ Seine Serie macht Mut.

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