Grünes Licht für El Mala: Kwasnioks Antwort auf Nagelsmann

Said El Mala, Stürmer des 1. FC Köln, klatscht Kristoffer Lund ab.
FC-Stürmer Said El Mala klatscht Kristoffer Lund ab und steht am Samstagabend zur Verfügung. (Foto: Imago/Jan Hübner)

Der 1. FC Köln wird im Heimspiel gegen Borussia Dortmund auf seinen Top-Star zurückgreifen können: Said El Mala hat seine Muskelverhärtung auskuriert. Trainer Lukas Kwasniok will den Stürmer wieder starten lassen. Das dürfte auch Julian Nagelsmann gefallen.

Noch am Dienstag war Said El Mala äußerst vorsichtig. Nach dem Training hatte sich der Top-Scorer des 1. FC Köln an den Oberschenkel gegriffen und zu einem Fan gesagt: „Ich hab‘ da ja noch was.“ Gemeint waren muskuläre Probleme, die für die Partie gegen Augsburg nur einen Kurzeinsatz zuließen.

„Gegen Hoffenheim mussten wir extrem viel sprinten, das war für Said ein herausforderndes Spiel“, erklärt Lukas Kwasniok und ist mit Blick auf das Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstagabend deutlich optimistischer: „Jetzt hat sich die Muskulatur entspannt. Er wird uns zur Verfügung stehen und einsatzbereit sein.“

Bundestrainer mahnt Nachholbedarf bei Said El Mala an

Für den Stürmer gilt es aber nicht nur, die körperlichen Strapazen der letzten Wochen zu verkraften. El Mala musste zudem lesen, wie Bundestrainer Julian Nagelsmann via Kicker ziemlich deutlich Nachholbedarf beim Kölner angemeldet hat (der GEISSBLOG berichtete). Für Kwasniok nur ein zusätzlicher Aspekt von dem, was ohnehin schon alles auf El Mala einprasselt.

„Grundsätzlich ist es so, dass Said viele Informationen von sehr vielen Menschen bekommt. Von den sozialen Medien, dem Trainer, Trainerteam, Verein, Berater, Familie, seinem Umfeld. Said ist erst 19 Jahre alt. Alle diese Informationen zu verarbeiten, ist nicht immer so einfach. Jetzt hat sich auch noch der Bundestrainer zu ihm geäußert“, sagt der FC Coach und zuckt mit den Achseln.

El Mala vor Startelf-Rückkehr

„Es steht mir nicht zu, das zu bewerten. Ich schätze Julian sehr, muss aber keinen täglichen Umgang mit ihm haben“, so Kwasniok: „Ich kann nur sagen, dass Said diese Woche marschiert ist, vor allem weil er von Beginn an spielen will. Und das ist das Entscheidende für mich und deshalb ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er Samstagabend von Beginn an zum Einsatz kommt.“

Immerhin wäre damit schon einmal die erste Vorgabe von Nagelsmann erfüllt: Mehr Einsätze in der Startelf des 1. FC Köln. Und gleich ein zweiter könnte am Samstagabend folgen: Tore gegen das Top-Team Borussia Dortmund mit starken Innenverteidigern wie Nationalmannschaftskollege Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton oder Ramy Bensebaini.

Das würde dem 1. FC Köln dann auch helfen, den Fluch bei Samstagabend-Spielen endlich zu beenden und im siebten Anlauf einen Sieg einzufahren.

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