Thomas Kessler hat Lukas Kwasniok bereits vor Anpfiff des Top-Spiels gegen Borussia Dortmund eine Jobgarantie ausgesprochen. Der Sportchef des 1. FC Köln verdeutlichte allerdings auch, dass sein Trainer unter genauer Beobachtung steht.
Nach nur zwei Siegen aus 15 Spielen, lediglich einem Punkt aus den jüngsten vier Partien, war es für Thomas Kessler gewiss keine Überraschung, dass dieses Thema aufkam. Als der Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln vor Beginn des Samstagabendspiels gegen Borussia Dortmund bei Sky Rede und Antwort stand, galt es für ihn natürlich auch, die Trainerfrage zu beantworten.
Moderator Sebastian Hellmann fragte Kessler ganz konkret, ob Lukas Kwasniok unabhängig vom Verlauf des Top-Spiels im Amt bleiben wird. Der Kölner Sportboss antwortete mit einem „Ja“, ging dann aber umgehend von Kwasnioks persönlichem Schicksal zum großen Ganzen über: „Ich bin total überzeugt, dass wir heute ein gutes Gesicht unserer Mannschaft sehen werden.“
Kessler: „Ich bewerte das täglich neu“
Und dann machte Kessler – wie bereits mit seinen Aussagen unter der Woche (der GEISSBLOG berichtete) – deutlich, dass sich der FC eine anhaltende Krise nicht mehr lange leisten kann: „Wir werden alle Woche für Woche an Ergebnissen gemessen. Dass wir in einer Tabellensituation angekommen sind, wo man sagen muss, dass es uns gut zu Gesicht stehen würde, in den nächsten Wochen mal wieder zu punkten, steht außer Frage.“
Soll heißen: Gegen den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach – zwei Gegner auf Augenhöhe – muss Kwasniok die Wende gelingen. Kessler schaut genau hin: „Wir sehen uns täglich das Training an, ich bewerte das auch täglich neu und bin mit ihm im Austausch.“ Zweifel an den fachlichen Qualitäten des 44-Jährigen hegt der Manager nicht: „Er ist fußballinhaltlich ein sehr, sehr guter Trainer.“
Doch auf die Frage, ob sich Kwasniok mit seiner manchmal „schroffen“ Art (Hellmann) das Leben selbst erschwere, widersprach Kessler nicht: „Er muss natürlich auch damit leben, dass in Köln – in der Emotionalität dieses Standorts – die eine oder andere Geschichte ein bisschen größer gemacht wird. Das gehört zur Bundesliga dazu, das muss man ehrlicherweise sagen.“ Komplette Zufriedenheit klingt wohl anders, doch die kann bei Kessler angesichts der aktuellen Situation auch nicht vorherrschen.








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