Jonathan Friemel bleibt dem 1. FC Köln langfristig erhalten. Am Mittwoch haben die Geißböcke die Vertragsverlängerung mit dem Kapitän der U19 verkündet. Der Linksverteidiger hatte auch andere Optionen.
In der vergangenen Woche hat Jonathan Friemel erstmals mit dem Profi-Team des 1. FC Köln trainiert. Viele weitere Einheiten sollen in den nächsten Jahren hinzukommen: Der aktuelle Kapitän der U19 hat seinen Vertrag bei den Geißböcken langfristig verlängert.
„Ich fühle mich hier in Köln und beim FC total wohl. Ich bin stolz auf meinen bisherigen Weg und freue mich, die nächsten Schritte bei meinem Herzensverein zu machen“, sagt Friemel in der offiziellen Vollzugsmeldung des Clubs, die keine konkrete Vertragslaufzeit enthält. Der 18-Jährige zeigt sich „überglücklich, weitere Aufgaben bei diesem besonderen Verein anzugehen“.
Friemel „präsentiert sich im Profitraining sehr gut“
Lukas Berg, der Technische Direktor des FC, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass Jonny trotz vieler Interessenten seinen Vertrag bei uns verlängert hat. Als Kapitän geht er seit vielen Jahren in verschiedenen Altersklassen voran und ist auch jetzt in der U19 einer der Schlüsselspieler des Teams. Schon als Spieler des jüngeren Jahrgangs hat er letzte Saison wesentlichen Anteil an der Deutschen Meisterschaft gehabt und präsentiert sich auch jetzt in der U21 und im Profitraining sehr gut.“
In der Regionalliga West feierte Friemel im Februar sein Debüt, bestritt inzwischen vier Partien – allesamt von Beginn an. Bei seinem zweiten Einsatz, dem 1:3 gegen Bochums Zweitvertretung, gelang ihm der erste Treffer im Herrenbereich.
Friemel mit Optionen im In- und Ausland
Mit der U19, bei der er als Linksverteidiger gesetzt ist und in dieser Saison so gut wie keine Minute verpasst hat, wenn er nicht zur U21 abgestellt war, könnte Friemel erneut Deutscher Meister werden. In der vergangenen Saison holte er als Stammspieler den Titel, bereitete im Endspiel gegen Bayer Leverkusen den 5:4-Siegtreffer von Luis Stapelmann vor.
Der FC-Akademie gehört Friemel schon seit der U10 an. Nun setzt er seinen Weg bei seinem Ausbildungsverein fort, obwohl nach GEISSBLOG-Informationen mindestens ein Bundesligist und mehrere Zweitligisten ihr Interesse hinterlegt hatten. Auch aus Österreich, dem Heimatland von Friemels Mutter, gab es Anfragen. Folgen könnte Friemel dem Ruf des ÖFB, der das FC-Talent für seine Nachwuchsteams auf dem Zettel hat.







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