Es hätte ein perfekter Samstag für den 1. FC Köln werden können, wäre da nicht der späte Ausgleichstreffer von Union Berlin gewesen. Die U21 wiederum bewies gegen Rödinghausen selbst Comeback-Qualitäten und siegte mit 2:1 (0:1).
Die U21 des 1. FC Köln ist auf dem Weg zu einem erfolgreichen Saisonabschluss in der Regionalliga West. Nach zwischenzeitlich fünf Niederlagen in Serie holte die Mannschaft von Evangelos Sbonias nun sieben Punkte aus drei Partien. Am Samstagnachmittag siegten die Geißböcke im heimischen Franz-Kremer-Stadion mit 2:1 gegen den SV Rödinghausen.
Nach einem „Spiel auf sehr hohem taktischem Niveau“, wie Trainer Sbonias sagte, ging der FC zunächst mit einem Rückstand in die Pause. Nach einem eigenen Einwurf fing Rödinghausen einen verunglückten Rückpass ab und erzielte durch Eduard Probst das 0:1 (40.).
Ajanis sehenswerter Doppelpack
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Kölner dann die Kontrolle. „Wir waren hochdominant, haben den Block des Gegners bespielt und mutig nach Lösungen gesucht“, so Sbonias, der sah, wie ein Doppelpack seines Routiniers Marvin Ajani die Wende brachte.
Der Flügelspieler zog zunächst ins Zentrum und traf aus 18 Metern mit rechts ins lange Eck zum Ausgleich (79.). Sieben Minuten später folgte das umjubelte Siegtor – per indirektem Freistoß. Kurios: Rödinghausens Torhüter Dennis Gorka war zuvor weggerutscht und hatte den Ball beim Abstoß verbotenerweise doppelt berührt. Ajani nahm vom Fünfmeterraum aus Maß und traf passgenau rechts oben in den Winkel.
Sbonias: „Verdient gewonnen“
„Wir haben verdient gewonnen und es freut mich für die Jungs, dass sie sich für ihren Aufwand belohnt haben“, bilanzierte Sbonias, der mit seiner Mannschaft zu einem nahezu perfekten FC-Samstag beitrug. Die U19 erreichte das Viertelfinale, die Frauen gewannen ihr Highlight-Spiel gegen Werder Bremen deutlich – nur die Männer siegten trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung bei Union Berlin nicht.
So spielte die U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Özkan (88. Labenz), Ajani – Kristal, Harchaoui (73. Süne) – Toure (88. Dabrowski), Adamyan (73. Elyazidi), Lennemann – Yacobi (61. Akumu).







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