Der 1. FC Köln steckt inmitten der Planungen einer weiteren Bundesliga-Saison. Der Club will sich in den kommenden Jahren sukzessive nach oben orientieren. So sieht das Ziel für die zweite Spielzeit nach dem Wiederaufstieg aus.
Der 1. FC Köln steht vor seinem zweiten großen Umbruch nach dem Wiederaufstieg. Wie groß der nächste Entwicklungsschritt im zweiten Bundesliga-Jahr ausfallen kann, wird derzeit intensiv am und um das Geißbockheim diskutiert. Die Verantwortlichen haben ihre Antwort darauf jedoch bereits klar formuliert.
FC-Vizepräsident Ulf Sobek machte bei der Saisonanalyse deutlich, welches Ziel der Verein für die kommende Spielzeit ausgerufen hat. „Ich werde froh sein, wenn wir wieder die Klasse halten können. Wir müssen uns nicht kleiner machen, aber man darf sich auch nicht überhöhen“, sagte der 54-Jährige in dieser Woche.
Lücke zur nächsten Ebene „zweistelliger Millionenbetrag“
Dabei verwies Sobek insbesondere auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bundesliga. Der FC habe zwar den Anspruch, sich in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln und sukzessive nach oben zu arbeiten. Der Abstand zu den Clubs der nächsten Kategorie sei allerdings weiterhin beträchtlich. „Wenn man Budget und Kader-Investitionen betrachtet, ist die Lücke zur nächsten Ebene, wo wir hinwollen, ein zweistelliger Millionenbetrag – alleine an Gehältern“, erklärte Sobek. Geld garantiere zwar keinen Erfolg, die Realität der Bundesliga lasse sich aber nicht ignorieren. Daher sei die Zielsetzung klar definiert: „Die realistische Erwartung ist, dass wir wieder die Klasse halten wollen.“
Diese Einschätzung deckt sich mit der Sichtweise von Trainer René Wagner. Auch der 37-Jährige will sich trotz der laufenden Kaderplanung nicht von ambitionierten Zukunftsvisionen treiben lassen. „Wir haben jetzt schon häufig darüber gesprochen: Es wird auch in der kommenden Saison zunächst um den Klassenerhalt gehen. Das wird vom ersten Spieltag an das zentrale Thema sein und uns über die gesamte Saison begleiten“, betonte Wagner.
FC will auf dem Fundament aufbauen
Gleichzeitig soll der FC jedoch den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Der neue Cheftrainer möchte auf dem Fundament der aktuellen Mannschaft aufbauen und den Kader gezielt verstärken. „Es geht darum, auf der Mannschaft aufzubauen, die wir aktuell haben, aber natürlich auch Impulse von außen zu setzen“, sagte Wagner. Verein und Trainer seien dabei „sehr deckungsgleich“ in ihren Vorstellungen darüber, wie sich der FC künftig präsentieren wolle.
Die Botschaft der Verantwortlichen ist damit klar: Der FC will sich stabilisieren, gleichzeitig aber auch wachsen und damit langfristig wieder höhere Ziele anpeilen. Der Blick richtet sich dabei aber nicht auf die internationalen Plätze, sondern zunächst auf die erneute Sicherung der Bundesliga-Zugehörigkeit. Alles Weitere wäre aus Sicht der Verantwortlichen ein Bonus – und der nächste Schritt auf einem Weg, der bewusst nicht übersprungen werden soll.








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