Freiburg gleicht aus, FC jubelt: Klassenerhalt praktisch perfekt!

Der 1. FC Köln bleibt erstklassig. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
Der 1. FC Köln bleibt erstklassig. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Der Klassenerhalt des 1. FC Köln ist praktisch perfekt! Nach Wolfsburgs 1:1 in Freiburg besteht nur noch theoretisch die Chance, dass die Geißböcke auf einen der drei unteren Plätze rutschen. Der FC kann trotz des verpassten Siegs bei Union Berlin für eine weitere Bundesliga-Saison planen.

Der Mann, der dem 1. FC Köln einen erleichternden Sonntagabend beschert hat, ist 29 Jahre alt und kommt aus dem österreichischen Lilienfeld: Philipp Lienhart erzielte zum Abschluss des 32. Spieltags Freiburgs 1:1 gegen den VfL Wolfsburg – und ließ damit auch die Geißböcke jubeln. Zu 99,9 Prozent herrscht Klarheit: Köln hält die Klasse.

Zwar hatte der FC am Samstag eine 2:0-Führung bei Union Berlin verspielt und die Alte Försterei nur mit einem 2:2 im Gepäck verlassen. Doch schon dieses Unentschieden schupst die Mannschaft von René Wagner mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über die Ziellinie zur Rettung.

Sechs Punkte und viele Tore Vorsprung

Zwei Spieltage vor Saisonende hat der FC jeweils sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellen-16. Wolfsburg sowie den -17. St. Pauli. Theoretisch sind diese sechs Zähler noch aufzuholen, doch Wolfsburg hat obendrein 17 Tore Rückstand, St. Pauli sogar 20. Dass einer der beiden Verfolger, die am letzten Spieltag noch direkt aufeinandertreffen, diesen Nachteil wettmacht – utopisch.

FC-Trainer Wagner hatte sich am Samstag etwas überraschend „zufrieden mit dem Punkt“ bei Union gezeigt, obwohl seine Mannschaft den Sieg aus der Hand gegeben hatte. Seit Sonntagabend, 21.27 Uhr, als in Freiburg der Abpfiff ertönte, steht fest, dass der eine Punkt für die Kölner tatsächlich Gold wert war.

Wolfsburg zwischenzeitlich auf vier Punkte dran

Mit einem Sieg beim Europa-League-Halbfinalisten wäre Wolfsburg bis auf vier Punkte an den FC herangerückt. Konstantinos Koulierakis hatte das Team von Dieter Hecking zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung gebracht (55.). Lienhart glich nach 75 Minuten aus.

Darüber jubelte man nicht nur am Geißbockheim. Union Berlin und der HSV sind zu 100 Prozent gerettet. Mainz (2:1) bei St. Pauli und Gladbach (1:0 gegen Dortmund) hatten den Klassenerhalt in den vorherigen Sonntagsspielen aus eigener Kraft perfekt gemacht.

So muss der FC beim Heimabschluss gegen Heidenheim am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) nicht mehr zittern, darf stattdessen mit seinen Fans ein weiteres Jahr Bundesliga feiern. Die scheidenden Routiniers Florian Kainz und Dominique Heintz könnten die Gelegenheit für einen Abschiedsauftritt bekommen, bevor am 34. Spieltag noch die Reise zu Meister Bayern München wartet.

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