Ein Transfer-Kandidat des 1. FC Köln ist offenbar vom Markt: Winter-Flirt Silas Andersen soll vor einem Wechsel zu Sporting Lissabon stehen. Die Ablösesumme ist beachtlich.
Im Winter stand Silas Andersen ganz oben auf der Wunschliste des 1. FC Köln. Vier Millionen Euro boten die Geißböcke für den zentralen Mittelfeldspieler des BK Häcken, doch die Schweden wollten sieben Millionen Euro. Ein Betrag, der Thomas Kessler in dem Transferfenster nicht zur Verfügung stand, die Kölner mussten abwinken und auf den Sommer hoffen. Eine Transferperiode und eine Halbserie später aber zerplatzen die Hoffnungen nun wohl schnell.
Nach Informationen der schwedischen Zeitung Tipsbladet steht Sporting Lissabon unmittelbar vor der Verpflichtungen des dänischen U21-Nationalspielers. Die Portugiesen sind bereit, insgesamt zehn Millionen Euro für Andersen zu bezahlen, davon drei Millionen Euro in Boni. Ob der 1. FC Köln überhaupt noch mitgeboten hat oder angesichts der Konkurrenz gleich resignierte, ist nicht bekannt.
1. FC Köln sucht Ersatz für Eric Martel
Lediglich über die Zahlungsmodalitäten soll es noch Gespräche mit dem portugiesischen Tabellenzweiten geben, die grundsätzliche Entscheidung für einen Wechsel scheint gefallen. Andersen wird mit dem Hauptstadt-Club, der hinter dem FC Porto Zweiter wurde, um die Champions-League-Qualifikation kämpfen.
Dabei ist Köln im Mittelfeldzentrum nach dem ablösefreien Verlust von Eric Martel zum FSV Mainz 05 auf der Suche nach einem spielstarken Sechser, der die Mannschaft anführen kann und dem man auch im Marktwert noch eine Entwicklung zutraut. Silas Andersen wird das nicht mehr sein. Diese Transferhoffnung des 1. FC Köln ist vom Markt.
1. FC Köln kann sich keine teuren Fehlgriffe leisten
Das zeigt vor allem eins: Für den FC wird es immer wieder Gelegenheiten geben, hoffnungsvolle Spieler zu verpflichten – doch es müssen Zeitpunkt, Position und auch Preis stets im richtigen Verhältnis stehen. Gibt es wie im vergangenen Winter bei Andersen nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten, ist es in der nächsten Transferperiode oft zu spät.
Das ist ärgerlich, wird sich aber fürs Erste nicht ändern. Denn der FC kann sich auch keine Millionen-Fehlgriffe auf dem Markt erlauben und sich auch nur nach der eigenen Decke strecken.







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