Netflix-Doku POLDI: Podolski bei Premiere in Müngersdorf gefeiert

Lukas Podolski mit seinem Sohn Louis bei der Premiere. (Foto: IMAGO / Panama Pictures)
Lukas Podolski mit seinem Sohn Louis bei der Premiere. (Foto: IMAGO / Panama Pictures)

Wenige Wochen nach dem Karriereende hat Lukas Podolski im RheinEnergieStadion die Netflix-Doku über seine Karriere vorgestellt. Der Ex-Star des 1. FC Köln wurde von den Fans gefeiert wie eh und je.

Das RheinEnergieStadion wurde am Dienstagabend einmal mehr zur Poldi-Bühne. Schon lange vor Beginn der Premiere warteten Fans auf Lukas Podolski, viele im Trikot des 1. FC Köln mit der berühmten Nummer 10. Als der Ex-Nationalspieler schließlich über den grünen Teppich lief, gab es lautstarke „Poldi“-Rufe und jede Menge Handy-Kameras in der Luft.

Schnell wurde deutlich: Auch nach Karriereende ist die Verbindung zwischen Podolski und Köln etwas Besonderes. Der Weltmeister von 2014 wurde von den Fans gefeiert wie zu seinen besten FC-Zeiten.

Premiere der Netflix-Doku „Poldi“ am 4. Juni

Im Stadion stellte Netflix  den 500 geladenen Gästen die neue Doku „POLDI“ vor, die am 4. Juni – an Podolskis 41. Geburtstag – veröffentlicht wird. Der Film begleitet den früheren FC-Star durch seine Karriere, zeigt aber auch viele private Momente abseits des Platzes.

Besonders im Fokus: seine enge Beziehung zu Köln und dem 1. FC Köln. Der war durch seinen Marketing-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld sowie Aufsichtsratschef Lionel Souque vertreten, Poldis Ex-Kollege Thomas Kessler musste kurzfristig absagen.

Dafür war auch sonst reichlich Prominenz vor Ort, darunter Weltmeister-Kollege Christoph Kramer und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der selbst von sich sagt „FC-Fan durch und durch“ zu sein: „Man muss niemandem erklären, wer Lukas Podolski ist. Er ist immer authentisch geblieben.“ 

Podolski beendete Karriere vor wenigen Wochen

Für Podolski selbst war der Abend sehr emotional. „Hier in Köln hat alles angefangen“, sagte der frühere Nationalspieler bei der Premiere. „Die Idee mit der Doku kam mir vor zwei Jahren. Mir war klar: Wenn man die Hosen runterlässt, muss man sie ganz runterlassen.“

Erst vor wenigen Tagen hatte der Publikumsliebling offiziell seine aktive Laufbahn beendet. Langweilig wird es für den Ex-Stürmer trotzdem nicht. Mit „Mangal Döner“ und „Ice Cream United“ ist Podolski längst erfolgreich als Unternehmer unterwegs. Dazu kommt jetzt die nächste Fußball-Aufgabe: Der frühere FC-Profi, dessen Vater mit gerissener Achillessehne über den grünen Teppich humpelte, hat zuletzt seinen Jugendverein Górnik Zabrze in Polen übernommen.

Dass Fußball weiterhin seine große Leidenschaft bleibt, machte Podolski ebenfalls klar: „An den Fußball kommt nichts dran. Das bleibt immer die Nummer 1.“

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