Lukas Podolski beklagte zuletzt die fehlende Annäherung des 1. FC Köln. Nun hat sich FC-Vizepräsident Ulf Sobek zu den Aussagen des Weltmeisters geäußert – und zeichnet ein deutlich positiveres Bild der aktuellen Beziehung.
In Köln ist Lukas Podolski eigentlich dauerhaft präsent. Ob Dönerladen oder Eisdiele: An dem Weltmeister von 2014 kommt man praktisch kaum vorbei. Doch der 40-Jährige ist auch darüber hinaus eines der Top-Gesprächsthemen in der Domstadt. Schließlich hat Podolski erst am Mittwoch im die Premiere seiner Netflix-Doku POLDI im RheinEnergieStadion gefeiert. Zudem beendete der Angreifer erst kürzlich seine aktive Karriere in Polen – gefolgt von der vollständigen Übernahme von Gornik Zabrze.
Entsprechend ist Podolski derzeit auch medial ein gefragter Mann. Im Podcast „Copa TS“ erklärte der „Kölsche Jung“, dass er ähnlich wie bei Gornik auch beim 1. FC Köln gerne etwas entwickelt hätte. „Da gab es aber einfach keine Annäherung. Irgendwie war die Tür immer nur so weit geöffnet, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade“, sagte Podolski.
Präsidium in regelmäßigem Austausch mit Podolski
Beim 1. FC Köln sieht man die Situation allerdings differenzierter. Vizepräsident Ulf Sobek erklärte am Donnerstag, dass sich die Aussagen des Ex-Nationalspielers wohl eher auf frühere Jahre bezogen hätten. „Wir stehen sehr gut mit Lukas im Austausch. Die Aussagen im Podcast bezogen sich wohl eher auf die Vergangenheit“, sagte Sobek. Als Beleg führte er auch die Premiere der Netflix-Doku an. „Die Verantwortlichen vom FC, die gerade mit Lukas in den einzelnen Themenfeldern zusammenarbeiten, waren bei seiner Premiere eingeladen. Von unserer Seite ist ein regelmäßiger Austausch mit Lukas vorhanden.“
Tatsächlich war der FC bei Podolskis Veranstaltung in Müngersdorf vertreten. Marketing-Geschäftsführer Philipp Liesenfeld sowie Aufsichtsratschef Lionel Souque gehörten zu den Gästen im RheinEnergieStadion. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, einst selbst Teamkollege Podolskis, musste seine Teilnahme kurzfristig absagen.
Konkrete Berührungspunkte im Marketing
Vor allem im Marketing sieht Sobek bereits konkrete Berührungspunkte. „Im Bereich Marketing herrscht ein sehr guter Austausch und da gibt es mögliche Projekte“, erklärte der FC-Vizepräsident. Generell habe sich das Verhältnis zwischen Verein und Club-Ikone zuletzt deutlich verbessert. „Insgesamt ist der Austausch zwischen Lukas und dem FC so gut wie lange nicht mehr.“
Ob daraus in Zukunft auch eine offizielle Rolle für Podolski beim 1. FC Köln entstehen könnte, bleibt offen. Zumindest die Tür scheint inzwischen deutlich weiter geöffnet zu sein, als es die Aussagen des Weltmeisters zuletzt vermuten ließen.








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