Die U19 des 1. FC Köln ist auf dem besten Weg, den Titel zu verteidigen. Beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim überragte Flügelflitzer Jason Ponente Ramirez.
Auf dem Weg zur Verteidigung des Meistertitels bekamen es die Young Goats des 1. FC Köln im Viertelfinale mit der U19 des 1. FC Heidenheim zu tun. Unter den Augen von Vizepräsident Ulf Sobek, Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler und zahlreichen Zuschauern gelang nach dem 4:0 gegen den FC Bayern auch gegen die Truppe von der Ostalb ein am Ende hochverdienter und überzeugender 2:0-Sieg.
Mit einem lauten „Jaaa!“ kommentierte Coach Stefan Ruthenbeck den Schlusspfiff des Unparteiischen Jonas Grüter. Der Coach freute sich gemeinsam mit 1450 Zuschauern: „Wir haben ein sehr reifes Spiel gezeigt und am Ende hochverdient gewonnen.“
Überragend beim Sieg an Muttertag: der „Rasende Ponente Ramirez“. Flügelflitzer Jason Ponente Ramirez bereitete nicht nur die Führung in der ersten Halbzeit durch Fynn Schenten vor, sondern schloss auch unmittelbar nach dem Wiederanpfiff einen überfallartigen Konter zum 2:0 ab.
Ponente Ramirez verlässt im Sommer den 1. FC Köln
Auch davor und danach war er an einer Menge Aktionen beteiligt. Umso bitterer ist es, dass der Italiener den Club im Sommer ablösefrei verlassen wird. Ramirez wagt den Sprung in die 2. Fußball-Bundesliga zum Karlsruher SC.
Zu Beginn zeigten sich die Gäste als der erwartet schwere und kompakte Gegner. Sie pressten die Mannschaft von Erfolgscoach Ruthenbeck bis an die Grundlinie, um die Kreativkräfte in Rot-Weiß an ihrer Entfaltung zu hindern. Der FC tat sich anfangs schwer, darauf eine Antwort zu finden, und befreite sich erst nach einer Viertelstunde.
Ein hoher Ballgewinn von Ramirez in der 38. Minute änderte die Statik des Spiels endgültig. Erstmals nutzten die Kölner den Raum, den die hoch aufrückenden Gäste ihnen boten. Nutznießer war Goalgetter Fynn Schenten, der den Ball nur noch einschieben musste.
Zweiter Treffer unmittelbar nach Wiederanpfiff
Als nach der Pause dann gleich das 2:0 fiel, wurde die Überlegenheit der Kölner immer deutlicher, allerdings gelang es ihnen nicht, mit dem dritten Treffer frühzeitig den Deckel auf diese Partie zu machen, sodass die Gäste noch ein paar Mal am Anschlusstreffer schnupperten.
„Das ist vielleicht der einzige Vorwurf, den wir uns gefallen lassen müssen. Wir hätten drei oder vier Tore erzielen können. Am Ende hätte Heidenheim den Anschluss verdient gehabt“, sagte Ruthenbeck. Aber der konnte sich auf die Defensive verlassen, die wieder ohne Gegentor blieb. Die U19 trifft nun im Halbfinale auf den SC Paderborn, der in einer engen Partie den VfL Bochum mit 2:1 bezwang.







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