Eric Martels Wechsel zum FSV Mainz 05 ist bereits in trockenen Tüchern. So begründet der bisherige Stammspieler des 1. FC Köln seinen Wechsel zum Bundesliga-Konkurrenten.
Seit 17.30 Uhr ist offiziell, was sich in den vergangenen Stunden bereits angedeutet hatte: Eric Martel wechselt nach seinem Vertragsende beim 1. FC Köln ablösefrei zum FSV Mainz 05. Nach überstandenem Medizincheck und Unterschrift bis 2030 machten die Rheinhessen den Deal noch am Dienstagabend offiziell.
Sportdirektor Niko Bungert sagt: „Eric ist ein Spieler, der zum einen schon eine Menge Bundesligaerfahrung mitbringt und seine Qualität bereits über mehrere Jahre nachgewiesen hat, auf der anderen Seite aber noch immer entwicklungsfähig ist und einen großen Antrieb mitbringt, sich sportlich weiterzuentwickeln und besser zu werden.“
Martel soll FSV Mainz 05 „charakterlich bereichern“
Bungert zeigt sich „sehr froh, dass wir ihn davon überzeugen konnten, das in Zukunft in Mainz zu tun“. Der „extrem lauf- und zweikampfstarke“ Mittelfeldmann solle Mainz „auch charakterlich sehr bereichern“. In Köln galt Martel als Anführer und fleißiger Arbeiter, bestritt in den vergangenen vier Jahren insgesamt 134 Pflichtspiele mit dem Geißbock auf der Brust.
Dass er sich für Mainz entschieden hat, sorgte am Dienstag durchaus für einige Verwunderung rund um den FC. Auch wenn die 05er die Saison vier Plätze vor den Kölnern abgeschlossen haben, macht Martel nicht den Sprung zu einem Top-Club, auf den er nach seiner Zeit am Geißbockheim eigentlich gehofft hatte.
Die Gespräche mit Urs Fischer und Niko Bungert haben mich davon überzeugt, dass das hier der nächste, richtige Schritt für mich ist.
Eric Martel
Warum Mainz? Martel begründet seine Entscheidung wie folgt: „Ich habe große Lust auf die neue Aufgabe hier in Mainz. Die Gespräche mit Urs Fischer und Niko Bungert haben mich davon überzeugt, dass das hier der nächste, richtige Schritt für mich ist. Ich freue mich sehr auf die neue Saison, auf die Mannschaft, die Stadt und die Fans, und kann es kaum erwarten, Anfang Juli loszulegen.“
Nach monatelangen Gesprächen hatte der 23-Jährige die FC-Verantwortlichen erst am vergangenen Freitag informiert, dass er definitiv nicht verlängern wird. Womöglich spielte für ihn auch die Unklarheit auf der Kölner Trainerposition im Kontrast zum Werben von Urs Fischer eine Rolle. Anfragen soll Martel auch von weiteren Bundesligisten sowie aus Italien, Spanien, Schottland und der zweiten englischen Liga gehabt haben.








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