„Wie Xhaka!“ FC-Legende hat bei Chef-Suche einen Transfer-Vorschlag

Salih Özcan (Borussia Dortmund) gegen Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt).
Salih Özcan (Borussia Dortmund) gegen Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt). Foto: imago/Nordphoto


Wer übernimmt die Chef-Rolle beim 1. FC Köln? Vereinslegende Stephan Engels hält ein Eigengewächs für prädestiniert, im Mittelfeld der neue Anführer zu werden.

Die Entscheidung für Sporting Lissabon war auch eine gegen den 1. FC Köln: Silas Andersen wird nicht die neue zentrale Figur im Mittelfeld der Geißböcke. Bis zu zehn Millionen Euro zahlt der portugiesische Tabellenzweite offenbar an den BK Häcken, dazu lockt die Aussicht auf die Champions League. 

In Köln müssen sie sich anders orientieren. Im GEISSBLOG-Interview hat der im Beirat für den Sport zuständige Alt-Internationale Stephan Engels schon einmal seine Meinung kundgetan: Für ihn ist die Zukunftsplanung in der Mittelfeldzentrale elementar für den nächsten Schritt des Vorjahresaufsteigers.

Ist Özcan der gesuchte Sechser?

„Für den 1. FC Köln geht es um die nächste Stufe. Natürlich hängen viele Dinge davon ab, was im Kader passiert. Wenn Spieler wie El Mala oder andere Leistungsträger gehen sollten, dann musst du reagieren. Das ist im Grunde eine Rechenaufgabe: Wer liefert wie viele Tore, wie viele Scorerpunkte? Und wenn da etwas wegbricht, brauchst du Ersatz“, so Engels, der nachschob: „Unabhängig davon sage ich ganz klar: Der FC braucht zwei bis drei Spieler auf Schlüsselpositionen, gerade im Zentrum, die den Ton angeben. Wie Granit Xhaka bei Bayer Leverkusen. Der war der Schlüssel zum Titel.“

Doch wer könnte die Kölner in Zukunft im Mittelfeld auf eine neue Stufe hieven? Zuletzt wurde Salih Özcan als möglicher Neuzugang gehandelt. Für Engels wäre das Eigengewächs nach seinen Jahren in Dortmund und Wolfsburg eine Option. „Ja, das traue ich ihm absolut zu. Er kennt den FC, er hat die Mentalität, und er kann auch unangenehm sein auf dem Platz – im positiven Sinne. Genau solche Spielertypen brauchst du. Spieler, die auch mal dazwischengehen, die das Spiel lenken und Verantwortung übernehmen.“

Özcan zuletzt nur Reservist

Allerdings war Özcan in den vergangenen Jahren nur Teilzeitarbeiter, kam in der vergangenen Saison auf gerade mal 73 Bundesligaminuten, davor waren es nur je elf Einsätze für Dortmund und Wolfsburg. Doch der 28-Jährige würde die Erfahrung aus immerhin 19 Champions-League-Einsätzen mitbringen und wäre ablösefrei zu haben.

Ein anderer Bundesliga-Profi hat in Köln schon nachhaltig unter Beweis gestellt, dass er im Mittelfeld eine Chefrolle übernehmen kann: Ellyes Skhiri ist bei Eintracht Frankfurt nicht mehr unumstritten und hat nur noch einen Vertrag über ein Jahr. Erste Gespräche zwischen Köln und Frankfurt sollen bereits stattgefunden haben.

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