Das Dach des RheinEnergieStadions ist künftig ein Kraftwerk: Von der PV-Anlage der RheinEnergie profitieren Stadt, Klub und die Umwelt.
Der 1. FC Köln treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie voran, sein Wohnzimmer wird jetzt mit selbst produzierter erneuerbarer Energie betrieben: Am Montag präsentierten FC-Sponsor RheinEinergie, die Kölner Sportstätten und der FC-Vorstand die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des RheinEnergieStadions.
Rund 2100 Solarmodule mit einer Spitzenleistung von 1200 Kilowatt produzieren künftig rund 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom und verbessern so die Energiebilanz des Fußball-Tempels in Müngersdorf deutlich. „Das RheinEnergieStadion ist mehr als ein Spielort. Es ist das Wohnzimmer der FC-Familie. Hier leben wir kölsche Identität und Nachhaltigkeit“, erklärt FC-Präsdient Jörn Stobbe. „Wir sind dankbar, dass starke Partner wie die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie mit solchen Leuchtturmprojekten zeigen, wie die Energiewende in Köln konkret vorangebracht werden kann. Wir freuen uns sehr, dass der Energiebedarf bei unseren Heimspielen künftig bis zu einem Drittel aus Solarenergie bedient werden kann.“
RheinEnergie finanziert, Sportstätten profitieren
Finanziert hat das Projekt die RheinEnergie. „Die RheinEnergie gestaltet die Energiewende dort, wo sie sichtbar wird: vor Ort und mit Verantwortung für Köln. Mit der PV-Anlage auf dem Dach des RheinEnergieStadions zeigen wir und die Kölner Sportstätten, dass der Weg hin zur klimafreundlichen Energieversorgung funktioniert. Im sogenannten Contracting tragen wir die Investition, die Kölner Sportstätten bekommen günstigen und sauberen Strom.“
Für Lutz Wingerath, Chef der Sportstätten, eine ideale Lösung: „Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH: „Wir entwickeln das RheinEnergieStadion Schritt für Schritt zu einer immer nachhaltigeren Eventlocation. Nach der LED-Umrüstung der Pylonen 2016 und der Ökostromversorgung seit 2018 ist die Photovoltaik-Anlage der nächste konsequente Schritt. Was hier funktioniert, kann auch an weiteren Gebäuden in Köln gelingen – wir gehen voran.“
400 Tonnen CO2 spart diese Maßnahme pro Jahr ein, der Energieverbrauch des Stadions verringert sich um 22 Prozent. Ein Beitrag für die Umwelt und die Entlastung des städtischen Haushalts.





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